Und es geht noch weiter hoch

Nach unserer erfolglosen Buchsuche (man kann es nicht oft genug erwähnen) fuhren wir mit dem Bus in das ca. 2-3 Stunden entfernte Latacunga. Die Panamerikana bildet an diesem Straßenabschnitt die Straße der Vulkane, denn sieht führt auf einer Länge von 150km an unzähligen großen und kleinen Vulkanen vorbei. Die größten beiden von ihnen und damit die höchsten Berge Ecuadors sind der Chimborazo (6268m) und der Cotopaxi (5897m).

Latacunga selbst liegt unweit des Cotopaxi und sollte für uns die Ausgagsbasis für die nächsten zwei Tage darstellen.

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Hoch – Höher – Quito

Vom Seelevel aus in Cartagena flogen wir mit Zwischenstopp in Bogotá weiter in die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Quito liegt 2850m über dem Meeresspiegel und ist damit knapp 200m höher als Thimphu in Bhutan. Für Klugscheisser: La Paz ist nicht die offizielle Hauptstadt von Bolivien, sondern Sucre…

Als wir uns am Abend vom Flughafen mit dem Uber zu unserem AirBnB bringen ließen, konnten wir schon einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen betrachten. Das Panorama in der Stadt war einfach zu jedem Zeitpunkt atemberaubend. Noch ein bisschen besser wurde es, als uns die Dachterrasse unserer Unterkunft gezeigt wurde. Von hier aus hatte man auch einen tollen Blick über die Stadt.
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Cartagena

Mit dem Bus ging es weiter zu unserem letzten Stopp in Kolumbien, nach Cartagena. Die Stadt wurde 1533 von Pedro de Heredia gegründet und gilt als eine der ersten spanischen Siedlungen in Südamerika. Auf Grund seiner Lage wuchs die Stadt sehr schnell und wurde zu einem der bedeutendsten Häfen in Südamerika, über den die Spanier ihre Waren verschifften.

Dies war auch der Grund, warum die Stadt immer wieder Ziel von Piratenüberfällen wurde. Nach einem Überfall von Sir Francis Drake fiel die Entscheidung eine Stadtmauer zu errichten und die Wehranlage San Felipe zu errichten.
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Escobar auf Dschungelpfaden

Unser Weg durch Kolumbien führte uns als nächstes nach Medellin. In Europa ist Medellin wahrscheinlich hauptsächlich bekannt durch das Medellin-Kartel und Pablo Escobar, die in den 80er Jahren die Kokainherstellung im großen Stil entwickelten und ca. 80% des weltweiten Kokainhandels kontrollierten. Seit dem Tod Escobars befindet sich die Stadt aber im Wandel und wurde 2012 vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt der Welt gewählt.

Heute ist Medellin mit knapp 3,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Metropolregion hinter Bogotà. Sie trägt auf Grund des Klimas auch den Beinamen: „Stadt des ewigen Frühlings“.

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Ein Auf und Ab…

Weiter ging es von Bogota aus in Richtung Norden. Morgens schnappten wir uns mal wieder ein Uber und fuhren damit zum riesigen Busbahnhof von Bogota. Von da aus buchten wir uns den nächsten Minibus nach Villa de Leyva, etwa 3 bis 4,5 Stunden von Bogota entfernt.

Villa de Leyva wurde uns schon im Vorfeld empfohlen. Es ist eine kleines Kolonialstädtchen aus dem 16 Jahrhundert, was über die Zeit gut erhalten wurde und daher auch 1954 als ’nationales Monument‘  deklariert wurde. Die Besichtigung der Stadt hoben wir uns allerdings als Belohnung auf und starteten am nächsten Tag erstmal den anstregenden Part dieser Station.

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Von 0 auf 2640 in einer Stunde…

Früh morgens begaben wir uns zum Flughafen, um von Panamá nach Bogotá zu fliegen. Da wir uns für den günstigsten Flug entschieden hatten, flogen wir vom kleineren internationalen Flughafen ab, dem Panamá Pacifico International Airport, der in dem Vorort Balboa gelegen ist. Was kleiner bedeutet wurde uns dann erst bewusst, als wir mit unserem Uber dort eintrafen.

Als wir die Eingangshalle betraten, die etwa die größe einer Sporthalle hatte, sahen wir vor uns vier Schalter (zwei für jede Airline, die den Flughafen anfliegt…) und ein paar Stühle zum Warten. Die Leute, die in Daunenjacken bei 35°C Außentemperatur auf den Stühlen warteten, waren wohl nicht zum ersten Mal hier… Wie uns schnell bewusst wurde, war das Einzige, was leistungstechnisch mit einem großen Flughafen mithalten konnte, die Klimaanlage. Von 0 auf 2640 in einer Stunde… weiterlesen

Panama City

Nach einer gequetschten Reise in einem kleinen Bus von San Carlos aus, kamen wir am Ziel unserer Panama Reise an, in Panama City. Wir erreichten die Stadt an einem riesigen Busbahnhof und es war sofort ersichtlich, dass diese Hauptstadt völlig anders ist als San Jose. Unzählige Wolkenkratzer zieren die Skyline vor der Küste von Panama City und direkt gegenüber vom Busbahnhof ist ein gigantisches, modernes Einkaufszentrum.

Wir ließen uns es also nicht nehmen, trotz unserer großen Rücksäcke das Einkaufszentrum zu besichtigen und dort einen kleinen Mittagssnack zu uns zu nehmen. Dann ging es mit einem Uber zu unserer AirBnB Unterkunft… im 26. Stock eines abgesperrten Hochhausbereichs, der San Francisco Bay. Glücklicherweise gibt es in Panama City extrem viele Free Wifi Spots, was es einem doch sehr leicht macht, Uber zu benutzen, auch wenn man keine lokale Sim-Karte hat.

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Roadtrip to Panama City

In Bocas del Toro nahmen wir erneut Abschied von der Karibik. Werden wir sie dieses Jahr noch einmal wiedersehen?… Wer weiß…

Wir fuhren also mit dem Boot zurück zum Festland und nahmen uns von dort aus zusammen mit zwei Deutschen und einer Östereicherin einen Shuttle-Bus nach Boquete… letztendlich hatte nach ein wenig Gefeilsche das Shuttle nur einen Dollar mehr gekostet als die Busfahrt, bei der man drei Stunden länger gebraucht hätte und zweimal hätte umsteigen müssen.

Das kleine Städtchen Boquete ist bekannt für seinen Kaffee, seinen bergigen Dschungel und seine vielen Rentner. Angeblich soll die Stadt ein Paradis für das ältere Volk sein… warum?… keine Ahnung. Der Zustand der Straßen und Bürgersteige sah eher nach Hüftfraktur und Oberschenkelhalsbruch aus…

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Oh wie schön ist Panama

Die Ankunft auf der Isla de Colón war zugegebenermaßen schon sehr paradisisch, auch wenn für das Paradis doch der ein oder andere Tourist zu viel auf der Insel war. Isla de Colón zählt zu den größten Inseln von Bocas del Toro, ist aber nur an der Südspitze besiedelt. Der Rest der Insel ist Nationalpark.

Wir bezogen als erstes unsere komfortable Unterkunft mit eigener Küche und machten uns dann daran, den kleinen Ort zu erkunden. Zu unserer Überraschung waren ein Drittel der Häuser Supermärkte… keine Ahnung wer das alles kaufen soll…Mehr oder minder spontan haben wir dann gleich für den nächsten Tag eine Tagestour mit Schnorcheln und Sightseeing gebucht. Am Abend wurde dann ausgiebig gekocht… mit dem Sandwichmaker…

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Von Küste zu Küste

Am Tag nach dem Nationalfeiertag kehrten wir dann St. Elena schon wieder den Rücken. Da wir auch noch die Pazifikküste des Landes sehen wollten, entschlossen wir uns nach Samara zu fahren. Zum Einen wurde uns Samara von unserem Guide in La Fortuna empfohlen, zum Anderen schreibt der Lonely Planet, dass Samara ein Städtchen ist, in dem viele Besucher hängen geblieben sind und nie wieder weg wollten… klang vielversprechend.

Das erste Problem war aber der Weg… wie sollten wir von St. Elena nach Samara kommen? Unser Host sagte uns, dass es keinen direkten Bus gibt, und das wir entweder über San José fahren müssten, oder wir ließen uns vom Bus auf dem Highway rauswerfen und müssten dann einfach den passenden Bus nach Samara anhalten. Wann allerdings der Bus nach Samara da vorbeikommen würde, wusste niemand… Pura Vida.

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