Archiv der Kategorie: Laos

Von Pakse zu den 4000 Inseln

Nachdem wir alle den Dschungel unbeschadet überstanden hatten ging es für uns aus dem Norden von Laos ganz nach unten in den Süden bis kurz vor die kambodschanische Grenze nach Pakse.

Eine solche Busfahrt dauerte dann gerne auch mal 17 Stunden und mit zunehmenden Schmerzen am Gesäß und wiederholtem Sekundenschlaf des jungen Busfahrers, sehnte man sich immer mehr dem Ziel entgegen. Vor Ort klappte dann Gott sei Dank trotz später Stunde alles reibungslos und so wurden wir von einem Tuk-Tuk ins Hotel gebracht, wo wir mitten in der Nacht einchecken konnten… weil der Rezeptionist auf einer Liege in der Eingangshalle schlief.

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Nam Et – Phou Louey National Protected Area

Von Phonsavan aus wollten wir weiter zur Nam Et – Phou Louey National Protected Area (im folgenden Text als Dschungel bezeichnet), um dort eine 24 Stunden Overnight Dschungel Safari zu machen. Dies sollte sich aber als deutlich schwerer als erwartet herausstellen. Denn obwohl Phonsavan die nächst größere Stadt am Dschungel ist, gibt es keinen Travel Agent, der den Dschungel Safari Anbieter kennt, geschweige denn einen Bus, der dort hin fährt.

Es kostete uns also alle Nerven und etwa 5 Telefonate mit dem Touranbieter, bis wir von einer Travelagency aus einen Bus gebucht hatten, der uns irgendwo im Nirgendwo an einer Kreuzung raus lässt und wir von dort aus vom einzigen Truck-Besitzer im Dschungeldorf eingesammelt werden. (Und das ist schon die stark verkürzte Fassung, denn in Wirklichkeit gibt es noch ein paar Akte mehr, aber die erzählen wir, wenn wir wieder da sind und sich unsere Aggressionen gelegt haben :))

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Hörensagen

Von Luang Prabang aus ging es weiter mit dem Bus nach Phonsavan, der Hauptstadt der Region Xieng Khouang. Eine Busfahrt in Laos bedeutet immmer gleich einen ganzen Tag unterwegs zu sein und um eine Randerfahrung reicher. Daher decken wir darüber lieber den Mantel des Schweigens und versuchen einfach zu vergessen 🙂

In Phonsavan angekommen hatten wir dann richtiges Glück mit unserem Guesthouse. David, der Besitzer, ein mit einer Laotin verheirateter Belgier, holte uns an der Bustation ab und brachte uns zu unserer etwas absseits gelegen Unterkunft. Später brachte er uns dann zum Abendessen wieder in die Innenstadt und bemühte sich alles zu unserer Zufriedenheit zu gestalten.

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Luang Prabang

Nächster Halt: Luang Prabang! Wie nicht anders zu erwarten, war mal wieder der Bus das Mittel der Wahl zur Fortbewegung… eine andere Möglichkeit gibt es auch nicht, es sei denn man ist reich genug für einen privaten Fahrer. Ein Eisenbahn-Netz sucht man in Laos vergeblich.

Danni und Sarah hatten sich dazu entschlossen mitten in der Nacht aufzustehen um bei Sonnenaufgang der Mönchsfütterung beizuwohnen. Da ich mal ein wenig ausschlafen wolte und ich schon die letzte Mönchsfütterung entwürdigend fand, zogen die beiden alleine los.

Die Mönche ziehen durch die Straßen von Luang Prabang und empfangen Gaben von den Gläubigen am Straßenrand.

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Be Water My Friend

Von Vientiane aus ging es dann mit dem Bus weiter nach Vang Vieng. Das am Fluß Nam Xong gelegene Dorf gilt als Party und Szene Hochburg der Backpacker. Der Backpacker von Welt kommt hier her, um reichlich Alkohol zu konsumieren und nebenbei einige der actionreichen Attraktionen auszuprobieren. Nicht wenige der angetroffenen Touristen tragen ein Beerlao T-Shirt mit der Aufschrift „Drink Triple, See Double, Act Single“.

Diese nicht allzu clevere Kombination aus Alkohol und Actionsport führte im Jahr 2011 zu 22 tötlichen Unfällen und bis Mitte 2012 zu 6 weiteren. Als Reaktion darauf hat die laotische Regierung 24 Bars geschlossen, die überwiegend am Fluß gelegen waren.

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Vientiane – Stadt der geschlossenen Tempel

Am frühen Abend landeten wir in Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Außer uns ein schönes Plätzchen fürs Abendessen zu suchen, wird nur noch Einkaufen und früh ins Bett gegangen. Denn am nächsten Mittag sollte unser dritter Besucher eintreffen … Sarah.

Naja… Eher Nachmittag. Also blieb uns am Morgen noch etwas Zeit, schnell den Tempel um die Ecke zu besichtigen 🙂

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