Oh wie schön ist Panama

Die Ankunft auf der Isla de Colón war zugegebenermaßen schon sehr paradisisch, auch wenn für das Paradis doch der ein oder andere Tourist zu viel auf der Insel war. Isla de Colón zählt zu den größten Inseln von Bocas del Toro, ist aber nur an der Südspitze besiedelt. Der Rest der Insel ist Nationalpark.

Wir bezogen als erstes unsere komfortable Unterkunft mit eigener Küche und machten uns dann daran, den kleinen Ort zu erkunden. Zu unserer Überraschung waren ein Drittel der Häuser Supermärkte… keine Ahnung wer das alles kaufen soll…Mehr oder minder spontan haben wir dann gleich für den nächsten Tag eine Tagestour mit Schnorcheln und Sightseeing gebucht. Am Abend wurde dann ausgiebig gekocht… mit dem Sandwichmaker…

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Von Küste zu Küste

Am Tag nach dem Nationalfeiertag kehrten wir dann St. Elena schon wieder den Rücken. Da wir auch noch die Pazifikküste des Landes sehen wollten, entschlossen wir uns nach Samara zu fahren. Zum Einen wurde uns Samara von unserem Guide in La Fortuna empfohlen, zum Anderen schreibt der Lonely Planet, dass Samara ein Städtchen ist, in dem viele Besucher hängen geblieben sind und nie wieder weg wollten… klang vielversprechend.

Das erste Problem war aber der Weg… wie sollten wir von St. Elena nach Samara kommen? Unser Host sagte uns, dass es keinen direkten Bus gibt, und das wir entweder über San José fahren müssten, oder wir ließen uns vom Bus auf dem Highway rauswerfen und müssten dann einfach den passenden Bus nach Samara anhalten. Wann allerdings der Bus nach Samara da vorbeikommen würde, wusste niemand… Pura Vida.

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Pura Vida

Spätestens als wir in La Fortuna angekommen waren, bemerkten wir, dass in Costa Rica alles Pura Vida ist… das Pure Leben. Pura Vida ist sowohl die Lebenseinstellung der Ticos (so nennen sich die Costa Ricaner selbst) als auch der inoffizielle Slogan des Landes. Es gibt Hotels mit dem Namen Pura Vida und unendliche Souveniers mit dem Slogan. Pura Vida ist allgegenwärtig.

Pura Vida ist aber nicht nur eine Philosophie, sondern auch eine Verabschiedung und eine Antwort auf alle möglichen Fragen (vor Allem die, die der Tico nicht richtig versteht). Wann kommt der Bus? … Heute… Pura Vida. War der Besuch im Nebelwald gut? … Pura Vida. Bis morgen… Pura Vida.

Den ganzen Tag in der Sonne sitzen und nichts tun… Pura Vida. Mit den Freunden etwas Gras rauchen… Pura Vida. Kein Bock auf arbeiten haben… Pura Vida.

Spätestens nach einer Woche durchdringt einen immer mehr das Gefühl den nächsten, der Pura Vida sagt, erwürgen zu wollen…

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Welcome to the Caribbean

Unser nächster Stopp auf der Weltkarte führte uns wieder in equatornähere Gefilde. Über Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, ging es nach Casta Rica, genauer gesagt nach San José. San José ist sowohl Hauptstadt als auch mit 340.000 Einwohnern größte Stadt des Landes.

Nachdem wir schon um 4 Uhr morgens am Flaghafen gelandet waren, ließen wir uns erst mal völlig übermüdet von einem Uber zu unserem Hotel fahren (nachdem wir nachgelesen hatten, ob Uber-fahren in Costa Rica sicher ist). Noch schnell zwei Flaschen Wasser gekauft und dann direkt ins Bett gefallen. Eigentlich sollte man ja gegen den Jetlag eher wach bleiben, aber wir hatten es einfach nicht länger ausgehalten…

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Vom Yosemite-Nationalpark zur Stadt der Engel

Nachdem wir nun also San Francisco bzw. Oakland hinter uns gelassen hatten, ging es zügig landeinwärts. Unser Ziel war der Yosemite Nationalpark, das am weitesten von der Künste entfernte Ziel auf unserer USA Reise. Auf dem Weg ins Landesinnere wurde die Landschaft immer vertrockneter und trostloser. Bis zum Horizont sah man nur verdörrte Weiden und Felder.

Um uns fit zu halten gab es dann Unterwecks noch eine typisch amerikanische Leckerei (oder auch nicht)… einen Corn Dog von der Tankstelle!

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Fog City

Entlang eines weiteren wunderschönen Streckenabschnitt des Highway 101 ging es am nächsten Morgen Richtung Süden. Je weiter wir in Californien hinab fuhren, desto heißer wurde es. Das Gras wurde immer gelblicher und die Klimaanlage immer höher gestellt.

Den ganzen Vormittag und Mittag hinüber fuhren wir den Highway hinab und kamen dabei unserem Ziel langsam aber stetig näher.

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Driving down the 101 – California here we come

Onkel Titus und wir zwei beide begaben uns des späten Nachmittags auf den Highway… pünktlich zur Rushhour. Es ging also erst mal garnichts mehr. Und obwohl es auf den Autobahnen in den USA häufig fünf oder mehr Spuren gibt, wovon eine nur für Fahrgemeinschaften (sprich für Autos mir zwei oder mehr Insassen) reserviert ist, ging es weder vor noch zurück. Welch ein Glück, dass wir ausgerechnet an diesem Tag ein Hotel reserviert hatten, bei dem man spätestens um 20 Uhr einchecken durfte.

Da die geschätzte Ankunftszeit des Navis langsam aber sicher auf die 21 Uhr zusteuerte, kam uns langsam der Gedanke, dass das bei allem fahrerischen Können und Vorlieben für Herrausforderungen doch knapp werden könnte. Wir, und damit meine ich Danni, griffen also zum Handy und versuchten das Hotel anzurufen… allerdings war durchgängig niemand zu erreichen. Driving down the 101 – California here we come weiterlesen

Ausschlafen in Seattle

Wieder mal war es an der Zeit ein Land zu verlassen und weiter zu Reisen in neue Gefilde. Diesmal fiel uns der Abschied deutlich schwerer als in manch anderem Land zuvor. Für uns war Kanada sicherlich eines der Highlights der bisherigen Reise. Die freundlichen Menschen und vor allem die unbeschreibliche Natur haben den Aufenthalt unvergesslich werden lassen… Kanada wir sehen uns wieder!

Nichts desto trotz ging es für uns weiter und dieses mal sollte es unsere zweite Grenzüberquerung mit dem Bus werden. Mit dem Bolt Bus fuhren wir von Vancouver los Richtung amerikanische Grenze. Es war zwar nicht der luxuriöste Bus in dem wir bisher auf der Reise saßen, aber zumindest der erste mit einer Bordtoilette… und das ist schon einiges wert!

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