Archiv der Kategorie: Myanmar

Und zum Schluss ein bisschen Bago

Unser letzter Stopp in Myanmar war der Ort Bago. Bago ist zwei Stunden nordwestlich von Yangon gelegen und bietet sich an als Schlafplatz vor dem Abflug, wenn der Flug nicht zu früh morgens geht.

Mit dem Nachtbus sind wir gegen 4:30 Uhr in Bago angekommen und blöderweise konnten wir so früh noch nicht einchecken ohne Aufpreis zu bezahlen. Also haben wir unser Gepäck im Hotel gelassen, und sind erstmal eine Stupa ansehen gegangen… davon gibt’s hier ja genug. Dann gings zum Frühstücken und anschließend zurück zum Hotel.

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Von Kalaw nach Inle Lake

Damit mal etwas Bewegung in die Reise kommt, haben wir uns dazu entschlossen als nächstes eine kleine Zweitagestour von Kalaw nach Inle Lake zu wandern. Da die Strecke leider nicht als Wanderweg ausgeschildert ist und es keinen eindeutigen Weg gibt, hat man eigentlich keine andere Wahl, als sich einem Führer anzuschließen, der einem auf der Strecke begleitet. Unsere Wahl fiel auf die gut bewertete Agentur „Ever Smile“ in Kalaw. Wir buchten also dort die Zweitagestour und am nächsten Morgen ging es direkt los.

Da wir natürlich zu geizig waren einen Führer nur für uns zu bezahlen zogen wir als Wandergruppe los. Mit dabei waren zwei Schweizerinnen, drei Holländerinnen, zwei Finnen, drei Iren/Irinnen, eine Spanierin, eine US-Vietnamesin und zu guter Letzt unsere burmesische Führerin.

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Stadt der tausend Tempel

… so wird Bagan zwar nicht genannt, aber das sollte man. Als wir mit dem Bus nach fünf Stunden fahrt in der Stadt eintreffen, sind schon aus der Ferne überall Tempel und Pagoden zu sehen. Da wir uns ausnahmsweise mal für einen Tagbus entschieden haben können wir das Schauspiel mit eintretenden Sonnenuntergang genießen.

Außer Essen zu gehen und zu schlafen machen wir nicht mehr viel an unserem Ankunftstag. Wir gehen füh zu Bett um nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten morgen, auf der Dachterasse unserer Unterkunft, fit in den Tag starten zu können. Direkt bei unserer Unterkunft mieten wir uns einen Elektroroller und düsen los. Eigentlich ist es Ausländern verboten in Myanmar zu fahren, da ausländische Führerscheine nicht anerkannt werden, aber erstens haben der Großteil der fahrenden Einheimischen auch keinen Führerschein und zweitens scheinen Elektroroller irgendwie eine Grauzone zu sein.

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Mandalay

Mit dem Nachtbus ging es auf zur nächsten Station und diesmal wurden wir richtig überrascht. Der Bus verfügte neben großen, bequemen Sesseln auch richtig viel Beinfreiheit. Als wir den Bus betraten erwartete uns neben einem Multimedia-Gerät wie im Flugzeug auch schon eine Flasche Wasser am Sitz. Bevor die Fahrt dann los ging kam auch noch mal eine Servicekraft und verteilte kalte Getränke und eine Snackbox an jeden. (Gut, ein Energydrink als Freigetränk für einen Nachtbus, der um 10 Uhr abends startet scheint mir jetzt eine gewagte Wahl zu sein, aber der Gedanke zählt!)

Pünktlich gegen 7 Uhr kamen wir dann wie immer sehr erholt und ausgeschlafen in Mandalay am Busbahnhof und etwa 45min später nach harten Taxiverhandlungen am Hotel an.
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Auf in neue Gefilde

Von Pulau Perhentian aus wollten wir unsere nächsten Schritte aus planen, aber leider machte uns das nicht wirklick funktionierende Internet einen Strich durch die Rechnung. Kurz bevor wir zur Insel aufgebrochen waren, hatten wir einen Online Visums-Antrag für Myanmar gestellt, der in der Regel an drei Werktagen bearbeitet wird. Geschickterweise haben wir den Antrag Freitag abends gestellt und zu unserem ganz besonderen Glück, war der Montag nach dem Wochenende ein Feiertag in Myanmar. Also brachen wir zur Insel auf, ohne zu wissen wie es danach weiter geht.

Als wir uns dann von der Insel wieder auf den Rückweg machten, ging es erst mal wieder mit dem Speedbot eine Stunde zurück zum Festland. Dort angekommen sind wir dann zu einem Internetcafe gelaufen wo wir dann freudig festgestellt haben, dass unsere Visaanträge genehmigt wurden. Also haben wir unsere Visa ausgedruckt, einen Flug nach Yangon (Myanmar) gebucht und sind zur Busstation gelaufen.

Von der Busstation aus sind wir dann neun Stunden mit dem Nachtbus nach Kuala Lumpur gefahren. Von dort aus gings eine halbe Stunde später mit der S-Bahn weiter zum Flughafen KLIA. Dort sich noch läppische fünf Stunden wach halten, bis der Flug nach Bangkok startet. In Bangkok noch mal 3 Stunden warten bis es weiter nach Yangon geht, und dann ist man auch schon in Myanmar, ausgeruht und sehr entspannt… nicht.

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