Punta Arenas

Für die nächsten drei Tage sollte Punta Arenas wieder unsere Basisstation darstellen. Von hier aus hatten wir Ausflüge in nahegelegene Nationalparks geplant. Das erste Zeil war der Leuchtturm San Isidro. Eigentlich hatten wir vor, morgens direkt nach dem Aufstehen loszufahren. Allerdings wollten wir vorher noch Wäsche waschen. Wir versuchten daher noch den Wäscheservice der Unterkunft in Anspruch zu nehmen, was sich aber als schwieriger herausstellte als gedacht.

Zwei Stunden später brachen wir dann also zur Mittagsstunde langsam auf und fuhren zum Leuchtturm… genauer gesagt bis ca. 5km davor. Denn dort endete plötzlich die Straße und der einzige Weg zum Leuchtturm führte über den Strand.

Wir packten also unsere Sachen und stiefelten los. Durch Kies und Sand und auch über Bäche ging es über Stunden am Strand entlang. Zwischendrin durchliefen wir mehrfach die vier Jahreszeiten. Von Schneefall und durchnässten Klamotten bis zu strahlenden Sonnenschein war alles mit dabei… den kräftig blasenden Wind nicht zu vergessen.

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Am Leuchtturm angekommen drehten wir nur eine kurze Runde, dann wurden wir von dem Wind wieder vertrieben und machten uns auf dem selben Weg auf den Rückweg. Auf der Fahrt zurück zur Unterkunft wurden wir dann noch kurz von einem Walroß besucht…

 

Tags darauf fuhren wir zum Nationalpark Reserva Nacional Magallanes. Auch hier war der Plan wieder, „wandern bis die Schwarte knackt“…

Der erste Wanderweg führte auf matschigen Waldpfaden durch einen Birkenwald zum Mirador Zapador Austral. Der Weg war sehr schön und es hatte Spaß gemacht zu wandern, aber wirklich außergewöhnlich war er nicht.

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Für die 9km Wanderweg brauchten wir knapp drei Stunden. Danach machten wir uns noch mal mit dem Auto auf den Weg, um noch einen kleinen anderen Weg am anderen Ende des Parks zu laufen. Nach etwas Startschwierigkeiten fanden wir schließlich auch den Weg und gingen noch die kurze Runde, die etwas exponierter am Rande des Hügels entlang führte und einen schönen Blick auf das Tal bot.

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Anschließend fuhren wir wieder zurück zur Unterkunft, um noch etwas fleißig zu sein und weiter Blogartikel zu verfassen (damit der Blog auch fertig geschrieben ist, bis wir wieder da sind).

Am nächsten Morgen war dann der Tag des Abschieds gekommen. Schweren Herzens mussten wir J. J. Tango zurück zu Hertz bringen. Der tapfere Kerl war uns echt ans Herz gewachsen und wir werden ihn vermissen 🙁

Als wir dann die Hertz Filiale verließen, spazierten wir noch etwas durch  die Stadt und am Ufer der Magellanstraße entlang bis wir auf ein süßes kleines Cafe stießen in dem wir es uns gemütlich machten und die getränkgewordene Sünde bestellten.

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Einige fließige Zeile später war wieder mal ein Blogartikel fertig gestellt und das Kapitel Chile neigte sich langsam dem Ende. Tagsdrauf ging es morgens los zu einer zwölfstündigen Busfahrt von Punta Arenas nach Ushuaia.

 

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