Oh wie schön ist Panama

Die Ankunft auf der Isla de Colón war zugegebenermaßen schon sehr paradisisch, auch wenn für das Paradis doch der ein oder andere Tourist zu viel auf der Insel war. Isla de Colón zählt zu den größten Inseln von Bocas del Toro, ist aber nur an der Südspitze besiedelt. Der Rest der Insel ist Nationalpark.

Wir bezogen als erstes unsere komfortable Unterkunft mit eigener Küche und machten uns dann daran, den kleinen Ort zu erkunden. Zu unserer Überraschung waren ein Drittel der Häuser Supermärkte… keine Ahnung wer das alles kaufen soll…Mehr oder minder spontan haben wir dann gleich für den nächsten Tag eine Tagestour mit Schnorcheln und Sightseeing gebucht. Am Abend wurde dann ausgiebig gekocht… mit dem Sandwichmaker…

Die Tour beginnt damit, dass wir zu Fuß von unserer Unterkunft abgeholt und zum Steg gebracht werden. Hier sammeln sich so nach und nach einige Touristen an. Nach einiger Zeit werden wir dann auf zwei Boote aufgeteilt, alle die Spanisch können auf das eine, alle Ausländer auf das andere… Wir bekommen einen englischsprachigen Guide… mehr oder weniger zumindest… und dann geht es zu unserem ersten Stop an der Bahia de las Delfines… die Bucht der Delfine. In dieser Bucht gebähren die Delfine ihre Jungen und ziehen sie auf, bis sie groß und stark genug sind für die offene See.

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Danach ging es zur Cayo Coral, wo das Schiff den Anker wirft und wir Schnorchelquipment ausgeteilt bekommen. Leider hatte das ganze Equipment schon die gute Zeit lange hinter sich und es gab auch keine Flossen. Wir ließen uns davon aber nicht beirren und hatten trotzdem jede Menge Spaß in dem warmen Wasser. Allerdings konnte hier die Unterwasserwelt bei Weitem nicht mit der in Costa Rica mithalten.

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Weiter ging es dann zum Highlight des Tages, der Cayo Zapatilla. Wenn man im Internet nach einem klischeehaften Bild aus der Karibik sucht, stehen die Chancen gut, auf ein Bild dieser Insel zu treffen… Weiße Sandstrände laufen palmenbedeckt seicht ins türkisblaue Meer.

Wir wurden auf der Insel abgesetzt und hatten zwei Stunden Zeit, uns zu vergnügen. Fleißig wie wir sind, entschlossen wir uns für eine Inselumrundung. Wir haben uns also was zu trinken, den Fotoapparat und unser Schnorchelquipment geschnappt und dann ging es los.

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Als wir die Insel mehr oder minder erfolgreich umrundet hatten (an einigen Stellen mussten wir echt tief ins Wasser, weil der Dschungel den Strand versperrte) gönnten wir uns noch eine kleine Schnorcheltour am Strand.

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Dann ging es schon wieder weiter zur Mittagspause. Während andere in dem Restaurant vor Ort ihr Mahl zu sich nahmen, schnabbulierten Danni und ich unsere mitgebrachten Sandwiches und frische Ananas in den Hängematten am Steg.

Anschließend ging es dann noch kurz zur Isla de las Osos Perezosos, einer kleinen Mangroveninsel auf der viele Faultiere leben. Wir fuhren einmal drumherum und konnten ein paar der Lebensgenießer entdecken.

Weiter ging es dann nach Hollywood. So wird ein kleiner Strandabschnitt genannt, an dem es besonders viele Seesterne gibt.

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Erschöpft und glücklich wurden wir am späten Nachmittag wieder nach Hause ins Hotel gebracht. Als Belohnung machten wir uns am Abend Spaghetti mit Tomatensauce… man muss die Küche ja ausnutzen 🙂

Für den nächsten Tag hatten wir überlegt, tauchen zu gehen. Das schlechte Schnorchelequipment hatte uns aber etwas abgeschreckt und so schliefen wir genüsslich aus. Nach einem Sandwich-Frühstück zogen wir dann zu Fuß los, um zum nächstgelegenen Strand am Nationalpark zu kommen… Einmal mehr kann man über unsere Entscheidung im Nachhinein nur den Kopf schütteln… Über 5km gingen wir zu Fuß durch die Mittagshitze. Kein Baum erbarmte sich, uns Schatten zu spenden. Touristen überholten uns auf gemieteten Quads und E-Bikes. Ihr entspanntes Grinsen war wie ein Schlag ins Gesicht. Aufgeben kam allerdings nicht in Frage und wir kämpften uns durch bis zum Playa Punch… wo wir nach kalten Getränken dürstend ins Strandlokal taumelten…

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Zurück fuhren wir im klimatisierten Pickup-Taxi…

 

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