Vientiane – Stadt der geschlossenen Tempel

Am frühen Abend landeten wir in Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Außer uns ein schönes Plätzchen fürs Abendessen zu suchen, wird nur noch Einkaufen und früh ins Bett gegangen. Denn am nächsten Mittag sollte unser dritter Besucher eintreffen … Sarah.

Naja… Eher Nachmittag. Also blieb uns am Morgen noch etwas Zeit, schnell den Tempel um die Ecke zu besichtigen 🙂

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Hanoi – Bai Tu Long Bay – und zurück

Da unser Flieger erst am späten Nachmittag in Hanoi landete, blieb uns an diesem Tag nicht mehr viel Zeit. Wir verbrachten also den Rest des Tages damit noch kurz die Umgebung des Hotels zu erkunden und uns für die nächsten zwei Tage eine Tour zur Bai Tu Long Bay zu buchen.

Neben unzähligen kleinen Geschäften war das einzige wirkliche Highlight in der direkten Umgebung, das wir an diesem Abend noch entdecken konnten, die St. Jospeh Cathedral.

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Hue

Unser nächster Stop auf der Reise nach Norden durch Vietnam war Hue. (Die ganzen Vietnamesischen Städte haben noch unzählige merkwürdige Accents über den Buchstaben, von denen ich nicht einmal weiß, wie man sie macht.)

Hue war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams und gleichzeitig auch der Wohnort der Kaiserlichen Familie Nguyen. Das Palastareal wurde nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking errichtet. Während der Tet-Offensive im Vietnamkrieg wurde Hue und auch die Palastanlage stark beschädigt. Noch heute kann man in den Mauern die Einschusslöcher der Gewehre sehen und teilweise auch ganz zerstörte Mauerabschnitte. Seit 1993 ist die Zitadelle ein UNESCO Weltkulturerbe.

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Hoi An – Im Schein der Lampinions

Von Can Tho aus ging es dann aus dem Mekongdelta, dekadent wie wir sind, mit dem Flugzeug weiter nach Danang. Dort wurden wir schon von einem privaten Fahrer erwartet, der uns direkt weiter nach Hoi An gebracht hat. Hier erwartete uns der Jackpot an Unterkunft (wir machen gerne Werbung an dieser Stelle). Das Green Bud Guesthouse bietet für nur knapp 10€ eine super moderne und total saubere Unterkunft. Die Gastgeber sind sehr freundlich, es gibt einen kostenlosen Fahrradverleih und leckeres Frühstück 🙂

Da wir eine so tolle Unterkunft hatten, haben wir die Zeit in Hoi An etwas ruhiger angehen lassen, haben etwas ausgespannt und die Stadt in einem etwas langsameren Tempo erkundet.

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Das Mekongdelta

Von Ho-Chi-Minh-Stadt aus ging es für uns nach Can Tho. Ein Pärchen, das wir am Tag zuvor bei der Tour zu den Cu Chi Tunneln getroffen hatten, hatte uns empfohlen, nach Can Tho zu fahren und von dort aus eine Mekongdelta Tour zu machen.

Wir ließen es uns also nicht nehmen, diesem Vorschlag zu folgen und buchten ein Ticket für den Bus. Das Problem war dann nur den richtigen Bus zu finden. Denn als wir vom Busticketverkäufer zum Busbahnhof gefahren und da abgesetzt wurden, gab es auf einmal niemanden mehr, der Englisch konnte… und das bei einem Busbahnhof, wo etwa alle 1-2 Minuten ein Bus abfährt – überall hin ins Land. Wir fragten also eine Stunde lang jeden Bus, der abfuhr und erhilten als Antwort immer entweder ein „wait, wait“, „no“ oder ein Kopfschütteln. Nach der Stunde in sengender Hitze hat uns dann endlich ein Bus mitgenommen und zum Glück sogar in die richtige Stadt gebracht 🙂

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Good Mordning Vietnam

Nachdem wir bei der Flugbuchung mal wieder mehr aufs Geld als auf den Komfort geschaut haben, hieß es für uns von Nepal nach Vietnam über Kuala Lumpur. Nachdem wir etwa eine Stunde Verzögerung hatten, starteten wir gegen 22:30 Uhr endlich in Kathmandu. Ankunft war dann nach knapp 5h Flug um 5 Uhr in Kuala Lumpur. Nach drei Stunden warten im Transitbereich ging es gegen 8 Uhr weiter nach Vietnam, wo wir gegen 9:30 Uhr in Ho-Chi-Minh-City landeten.

Vom Flughafen aus fuhren wir direkt zur AirBnB Unterkunft, wo wir einen Großteil des Tages schlafenderweise verbrachten. Am Abend wurde dann die Stadt auf der Suche nach Nahrung erkundet. Bei der Gelegenheit wurde auch direkt für den nächsten Tag eine Tour zu den Cu Chi Tunneln gebucht.

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Alles hat ein Ende

Von dem Urzeit-Dschungel in Chitwan ging es dann wieder zurück in den Großstadt-Dschungel von Kathmandu. Allen Erfahrungen zum Trotz war das Verkehrsmittel der Wahl wieder der Fernbus … ohne Klimaanlage. Gut, viele Alternativen hat es jetzt nicht wirklich gegeben.

Wer sich jemals über den Fahrstil seines Busfahrers beschwert hat oder über die Hitze und Enge in deutschen Verkehrsbussen, den möchte ich eine solche Busfahrt als Therapiemöglichkeit gerne mal ans Herz legen. Ihr lernt zu, schätzen was ihr habt 🙂

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A walk in the jungle

Nach zwei Tagen getrennte Kultur, hieß es für unsere Vierergruppe dann erstmal wieder gemeinsame Natur. Von Lumbini aus ging es früh morgens wieder mit dem Bus weiter nach Sauraha, einem kleinen Touristendorf am Rand des Chitwan National Park.

Der Nationalpark wurde 1973 gegründet, um der Wilderei und der Rodung des Areals Einhalt zu gebieten. Heute erstreckt sich der Nationalpark über 932km² und ist die Heimat von 605 Nashörnern, 120 bengalischen Tigern, Lippenbären, Leoparden, Sambarhirschen und unzähligen anderen Säugern, Reptilien und Vögel. 1984 wurde der Chitwan National Park in die Liste der UNESCO Welterben aufgenommen.

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Buddha und die Busfahrt des Todes

Falls ihr euch jemals gefragt habt, wie sich eure Socken im 40°C Schleudergang fühlen, dann empfehle ich euch eine Busfahrt von Pokhara nach Lumbini im Non-AC Bus. Noch besser wird es, wenn auf der Strecke eine lange Baustelle ist und der Streckenabschnitt von 10 bis 16 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt ist. Dann nämlich bemühen sich alle Busfahrer die Baustellenzufahrt noch vorher zu passieren. In den kurvigen Bergstraßen Nepals führt diese Kombination zu einer Aneinanderreihung von Nahtoderfahrungen, wenn der Bus nur wenige Zentimeter vom Abgrung entfernt beginnt in den Kurven einen Lastwagen nach dem anderen zu Überholen.

Die postive Nachricht ist: alle Insassen des Busses haben das Ziel lebend erreicht. Die negative Nachricht ist: nicht alle von Ihnen hatten am Ziel noch ihren vollständigen Mageninhalt…

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Mardi Himal

Das Abenteuer Trekking durch den Himalaya begann damit, dass wir uns in Pokhara für eine der unzähligen Agenturen entscheiden mussten, die versuchten einem diverse Trekkingtouren aufzuschwatzen. Dabei gingen die Angebote von All-Inklusive (inklusive Wanderpass, Guide, Träger, Unterkunft, Essen und Transport) bis hin zu Guide only. Wir (Stephan, Julia, Danni und ich) entschlossen uns für ein Angebot mit dem Wanderpass und sonst nur dem Guide. Zumindest einen Guide mitzunehmen wird einem doch sehr ans Herz gelegt. Es ist zwar auch möglich ohne Guide zu wandern, aber nicht jeder der sich dafür entscheidet, kann hinterher auch noch von seiner Erfahrung berichten.

Wir haben also einen Guide gebucht, der einfachheitshalber für uns dann auch immer die Unterkunft für die Folgenacht reserviert hat. Die Wahl des Trecks viel auf den Mardi Himal Base Camp Treck, eine Fünftagestour in der Anapurna Region. Ein Wanderweg, der von Kande aus hinauf zum Mardi Himal Base Camp. Den Guide, der für uns ausgewählt wurde, konnten wir dann auch noch am Vorabend treffen, um mit ihm etwas warm zu werden und ihm ein paar Fragen zu stellen.

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