Archiv der Kategorie: Kambodscha

Auf den Spuren der Roten Khmer

Unser dritter und auch schon letzter Stop in Kambodscha war in der heutigen Hauptstadt Phnom Penh. Nachdem Angkor 1431 von den Thai erobert wurde, wurde die Hauptstadt von dort wegverlegt und landete nach ein paar kleinen Zwischenschritten in Phnom Penh. Heute ist Phnom Penh mit 1,5 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt des Landes.

Nachdem wir in den letzen Wochen sehr viele und vor allem sehr lange Bustouren hinter uns hatte und uns gelinde gesagt so langsam der Ar*** doch recht weh tat, haben wir uns am ersten Tag daran gemacht, die Stadt etwas zu Fuß zu erkunden… der einzige Nachteil den man hat, wenn man zu Fuß unterwegs ist ist, dass man ständig gefragt wird, ob man ein Tuk-Tuk haben möchte. Laufende Weiße passen hier einfach nicht ins Stadtbild…

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Lost Stick

Von Siem Reap aus, neben Phnom Penh wohl die bekannste Stadt Kambodschas ist, ging es weiter nach Battambang, die Stadt die fast keiner kennt, die aber die zweitgrößte Kambodschas ist…

Battambang war einst bei den Franzosen hoch im Kurs und so gibt es noch ein paar Sehenswürdigkeiten, die auf den Baustil der Kolonialzeit zurückzuführen sind… Leider ist deren Zahl aber nur noch sehr gering, da die meisten Bauwerke die Zeit des zweiten Indochinakrieges und der Roten Khmer nicht überstanden haben.

Zuerst aber haben wir uns der kulturellen Abendgestaltung gewidmet, bevor es am nächsten Tag zu einer Rundfahrt mit dem Tuk-Tuk gehen sollte.

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Angkor

Nachdem wir Sarah bei ströhmenden Regen in Pakse verabschiedet hatten, haben wir auch noch eine finale Nacht in Laos verbracht. Am nächsten Morgen wurden wir schön früh… wie sollte es sonst auch sein, die Asiaten stehen ja nicht auf Ausschlafen… von einem Minivan abgeholt.

Danni und ich hatten über ein kambodschanisches Unternehmen online (sehr fortschrittlich) eine Bustour von Pakse nach Siem Reap gebucht. Dies sollte die erste Überland-Grenzüberquerung auf unserer Reise werden! Der Minivan kam pünktlich und wir hatten sogar in dem kleinen Gefährt Platznummern und reservierte Sitze. Also der Fahrer jedoch sah, wie ich gequält und zusammengefaltet in der zweiten Reihe saß, durften wir beide uns in die erste Reihe setzen, wo deutlich mehr Beinfreiheit war… Die Kambodschaner, die eigentlich die Sitzplatzreservierung hatten, mussten dann in die zweite Reihe… schien aber keinen gestört zu haben.

An der Grenze mussten wir dann erst mal aus Laos ausreisen. Dazu muss man ein Din A4 Blatt mit allen möglichen persönlichen Daten ausfüllen (die gleichen wie auch schon beim Einreisen) und dann ging es zum Ausreisestempel… wo der freundliche Grenzbeamte 2$ für den Stempel verlangte. Ja, die Grenze ist bekanntermaßen korrupt und so zahlt man seine 2$ und geht dann zu Fuß durchs Niemalsland bis zur kambodschanischen Seite. Hier füllt man brav wieder einen Papierbogen mit den gleichen perönlichen Daten aus und bekommt dann sein Visum für 35$. Drei Schalter weiter darf man sich dann den Einreisestempel abholen, gegen eine Gebühr von 2$… ja, auch diese Seite der Grenze ist korrupt. Also auch hier einfach gezahlt und dann ging es mit dem Minivan weiter. In einer namenlosen (ok, ich weiß den Namen nicht mehr) kleinen Stadt wurde dann der Van getauscht und mit diesem fuhren wir bis Siem Reap, wo wir am Abend gut ankamen.

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