Panama City

Nach einer gequetschten Reise in einem kleinen Bus von San Carlos aus, kamen wir am Ziel unserer Panama Reise an, in Panama City. Wir erreichten die Stadt an einem riesigen Busbahnhof und es war sofort ersichtlich, dass diese Hauptstadt völlig anders ist als San Jose. Unzählige Wolkenkratzer zieren die Skyline vor der Küste von Panama City und direkt gegenüber vom Busbahnhof ist ein gigantisches, modernes Einkaufszentrum.

Wir ließen uns es also nicht nehmen, trotz unserer großen Rücksäcke das Einkaufszentrum zu besichtigen und dort einen kleinen Mittagssnack zu uns zu nehmen. Dann ging es mit einem Uber zu unserer AirBnB Unterkunft… im 26. Stock eines abgesperrten Hochhausbereichs, der San Francisco Bay. Glücklicherweise gibt es in Panama City extrem viele Free Wifi Spots, was es einem doch sehr leicht macht, Uber zu benutzen, auch wenn man keine lokale Sim-Karte hat.

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Wenn man an Panama denkt, dann denkt man wahrscheinlich als erstes auch an den Panamakanal. Es war also wenig verwunderlich, dass unser erstes Ziel am nächsten Morgen eben jener Kanal war, genauer gesagt die Miraflores Schleusen. Der Panamakanal wird übrigens auch als das achte Weltwunder bezeichnet.

Der Panamakanal wurde 1914 nach jahrelangen Bauarbeiten fertig gestellt und von den Amerikanern betrieben. Der Kanal ist etwa 82km lang und gilt als eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Schiffe können so vom Atlantik direkt in den Pazifik (oder vice versa) fahren und sich eine Umrundung von Kap Horn sparen (was je nach Schiff zwei bis drei Wochen dauern würde und als gefährliche Passage gilt).

1977 wurde ein Abkommen zwischen Panama und Amerika geschlossen, das den Panamakanal an das panamnesische Volk übergibt und die politische Neutralität des Kanals bestimmt. Somit dürfen jegliche Schiffe aller Nationen den Kanal benutzen, sofern sie dafür bezahlen.

2007 wurde mit dem Bau neuer Kanal-Schleusen begonnen, damit auch die immer größer werdenden Schiffe den Kanal passieren können. 2016 wurde der Bau abgeschlossen und die neuen Schleusen zusätzlich zu den alten in Betrieb genommen.

Eine Durchfahrt durch den Panamakanal kostet ein maximal großes Schiff mit Maximalbeladung bis zu 800.000$… ein Schnäppchen quasi.

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Anschließen ging es weiter mit der panamnesischen Kultur. Nächster Stopp war Casco Viejo, die Altstadt von Panama City. Eigentlich ist es aber die neue Altstadt, denn die alte Altstadt Panamá Viejo wurde 1671 bei Piratenangriffen vollständig zerstört. Casco Vierjo ist somit eigentlich die Altstadt vom Wiederaufbau der Stadt. Neben vielen kleinen Altbauten und kleinen Gassen wurden hier vorallem große Kirchen, Kathedralen und Paläste erbaut. Noch heute ist hier der Regierungssitz des amtierenden Presidenten.

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Am nächsten Tag gab es dann eine kleine Mischung aus Natur und Kultur. Zuerst fuhren wir mal wieder mit einem Uber zu der Edificio de La Administración del Canal de Panamá, der Verwaltung des Panamakanals. Von dort aus wanderten wir los auf den Ancón, den Hausberg von Panama. Naja, eigentlich ist es nicht wirklich ein Berg, aber da das Wetter sich anfühlte wie nach einem 100°C Saunaaufguss, kamen wir auch hier schon ganz schön ins Schwitzen. Der Weg führte Teilweise auch wieder durch dschungelähnliches Gebiet und wir konnten ein panamesisches Wasserschwein sehen, als es über den Weg huschte. Die Aussicht über die Stadt war dann aber all der Mühen wert.. (Die Flagge auf dem Foto ist übrigens so groß wie ein halbes Basketballfeld).

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Auf dem Rückweg vom Berg gingen wir dann noch zum Mi Pueblito, soetwas wie unser Hessenpark in klein. Mit Liebe zum Detail wird hier das Leben der indigenen Bevölkerung von Panama zum Beginn des 20 Jahrhunderts nachgestellt. Die Kirche stammt sogar noch aus dem 16 Jahrhundert.

Achja… der Friseur war damals auch der Zahnarzt… jede Menge Spaß…

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Anschließen machten wir uns dann gerade noch rechtzeitig vor dem Eintreffen des Regens auf den Heimweg… natürlich mit Uber… um euch noch diese Zeilen schreiben zu können und um fertig zu packen, denn am nächsten Tag ging es nach Südamerika 🙂

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