Perito Moreno Gletscher

El Calafate könnte man wohl am besten mit dem Wort ‚Touri-Ort‘ beschreiben. Souvenierläden im Alpenlook zierten die Hauptstraße und überall konnte man überteuerte Artikel kaufen. Selbst das Wasser kostete hier doppelt so viel wie woanders. An diesem Ort bleibt man nur aus einem einzigen Grund, man möchte zum Perito Moreno Gletscher… und so war aus auch bei uns.

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Torres del Paine

Von Calama aus flogen wir nach Punta Arenas, ganz im Süden von Chile. Durch einen längeren Zwischenstop in Santiago de Chile kamen wir erst später am Abend an. Am Flughafen wurden wir dann direkt vom Sohn unseres Hosts abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Als wir den Flughafen verließen, traf uns erst mal kurz der Temperaturschock. Nachdem wir tage-, wochen-, monatelang heißes Wetter und Sonnenschein hatten, standen wir nun bei etwa 10°C im Nieselregen… Zum Glück fanden wir weit unten in unseren Rucksäcken auch lange Hosen und Daunenjacken.

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Es geht immer noch heißer und trockener…

Von der Salzwüste aus ging es für uns über die Geröllwüste direkt weiter in die Sand und Gesteinswüste Atacama. Genauer gesagt wir waren in San Pedro de Atacama gelandet und es erschlich uns das Gefühl, wieder mal am Ende der Welt gelandet zu sein…Dieses Mal am trockensten Ende der Welt… In dieser kleinen Stadt in der Wüste gab es nichts außer Hotels, Restaurants und Reiseagenturen, umgeben von Sand und Staub.

Da unser Ankunftstag schon sehr fortgeschritten war, machten wir nicht mehr viel, außer Pizza essen zu gehen (die gibt’s echt überall in Südamerika) und uns bei der Partneragentur von der Agentur, mit der wir in der Uyuni-Wüste waren, zwei Touren für den nächsten Tag zu buchen.

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Salty Six im Einsatz (viele Bilder)

Uyuni selbst war ein kleines, staubiges und leicht heruntergekommenes Dorf mitten im Nirgendwo. Der einzige Grund als Tourist an diesen verlassenen Ort zu reisen, ist die Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt. Die Wüste ist über 10.000km² groß und die Salzkruste ist bis zu 30m dick und kann problemlos befahren werden. Zugleich befindet sich in der Salar de Uyuni eines der größten Lithium-Vorkommen der Welt. Das Lithium führt auch dazu, dass sowohl GPS als auch ein Kompass massiv gestört werden können und man daher am besten mit einem Guide durch die Wüste fährt, wenn man sich nicht verfahren möchte…

Wollten wir nicht… und so startete unsere geführte Dreitages-Tour am nächsten Morgen. Mit unserer Gruppe hatten wir dieses Mal totales Glück. Mit uns reisten in unserem Jeep noch zwei Mädels aus Neuseeland, Emma und Serena und ein kroatisch-italienisches Pärchen aus Holland, Jelena und Alessandro. Da es günstiger war, hatten alle die Tour auf spanisch gebucht, obwohl nur Alessandro wirklich gut spanisch konnte, alle anderen sprachen nur Englisch… unser Fahrer konnte dafür kein Englisch und sprach nur Spanisch…

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Es mieft…

Nach unserem kleinen Intermezzo in Peru stand schon wieder das nächste Land auf dem Programm. Von Puno aus fuhren wir mit dem Bus über Copacabana weiter nach La Paz. Diesmal war der Bus leider nicht ganz so bequem wie die Busse in Peru davor, aber dafür wurden wir mit tollen Aussichten auf den Titikakasee belohnt.

Die Grenzüberquerung nach Boliven verlief zwar etwas unorganisiert und langsam, letztendlich aber problemlos. Später mussten wir dann noch einen Zulauf des Sees mit der Fähre überqueren, wir auf einem Boot und unser Bus auf einem anderen… es gab ständig was zu tun…

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Pumafelsen

Früh am Morgen liefen wir zu der Agentur, bei der wir am vorherigen Tag unser Ticket für die Weiterfahrt gebucht hatten. Von dort aus wurden wir von der netten Agenturientin zum Busbahnhof gebracht und quasi mütterlich in den Bus gesetzt… so hatten wir nicht einmal die Gelegenheit, irgendetwas falsch zu machen…

Die Busfahrt an sich war schon ein Highlight. In einem super bequemen Bus fuhren wir über die Hochebenen von Peru, konnten wunderschöne Bergpanoramen und Alpacas beim Grasen beobachten. Während Danni stundenlang am Fotografieren war, genoß ich nebenbei das beste Internet seit Wochen… Ja! Im Bus, auf den Hochebenen von Peru, fernab jeglicher Stadt hatten wir besseres Internet als in Lima oder Cusco…
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Cusco

Zurück in Cusco fielen wir direkt völlig erschöpft ins Bett. Die letzten zwei Tage hatten ziemlich viel Kraft gekostet und daher entschlossen wir uns, erst einmal schön auszuschlafen. Nach einem Frühstück an späten Morgen zogen wir dann los Richtung Innenstadt, um uns die Top-Attraktionen von Cusco anzusehen… und natürlich kleine Umwege zu weniger spektakulären Sites zu machen.

Der Weg führte uns als erstes zur Iglesia de San Blas. Die prächtige Kirche ist am gleichnamigen Platz Plaza San Blas gelegen und verdeutlichte mal wieder den Reichtum der Kirche.
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Machu Pikachu

Unser nächster Tag begann schon früh morgens im Lima. Um 7:20 Uhr sollte uns ein Flughafenshuttle vor dem Hotel um die Ecke abholen. Um 7:30 Uhr bog der Sprinter dann langsam um die Ecke und lud uns ein. Gemächlich ging es im Berufsverkehr durch Lima noch weitere Passagiere einsammeln und dann schließlich zum Flughafen. Dort endlich angekommen, wurde die Zeit schon langsam knapp und wir rannten mit unserem Gepäck zum Schalter zum Einchecken. Von dort aus hetzten wir weiter durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate.

Gerade als wir dort eintrafen, kam dann pünktlich die Durchsage, dass unser Flug leider etwas verspätete war… „)(§$“§(&§“@$“§(. Umsonst gehetzt. Wir verschnauften also noch kurz und dann startete unser Flug nach Cusco. Dort angekommen trafen wir auf ein anderes deutsches Pärchen, mit dem wir uns ein Taxi in die Stadt teilten. Machu Pikachu weiterlesen

Lima

Spät am Abend landeten wir endlich in Lima. Da die Gegend um den Flughafen nicht als die sicherste gilt, nahmen wir uns noch im eingezäunten Bereich ein Taxi und ließen uns zu unserem AirBnB bringen… natürlich mit Pförtner im sicheren Viertel Miraflores.

Am nächsten Morgen stürzten wir uns dann gleich ins Getümmel. Wieder mal war der erste Antrieb die Suche nach einem Reiseführer. Nachdem wir in Quito so enttäuscht wurden, hatten wir die Hoffnung zumindest in Lima einen Reiseführer für Südamerika zu bekommen (um in den folgenden Ländern nicht wieder das gleiche Problem zu haben).

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Galapagos – Das Ende

Bei der Speedbootfahrt zurück nach Santa Cruz stellten wir uns etwas besser an als zuvor. Drei schwimmende Omis und zwei sich am Boden krümmende Touristen später hatten wir gemütliche Sitze mitschiffs. Es stellt sich heraus, dass so eine Speedbootfahrt doch auch halbwegs entspannt sein kann und man keine Kopfschmerzen haben muss, wenn man am Ziel ankommt.

Zurück in Puerto Ayora gab es erstmal wieder ein entspanntes Frühstück. Diesmal die lokale Spezialität Bolones: eine aus Bananen und KeineAhnungWas gebackene Kugel.

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