In Bocas del Toro nahmen wir erneut Abschied von der Karibik. Werden wir sie dieses Jahr noch einmal wiedersehen?… Wer weiß…
Wir fuhren also mit dem Boot zurück zum Festland und nahmen uns von dort aus zusammen mit zwei Deutschen und einer Östereicherin einen Shuttle-Bus nach Boquete… letztendlich hatte nach ein wenig Gefeilsche das Shuttle nur einen Dollar mehr gekostet als die Busfahrt, bei der man drei Stunden länger gebraucht hätte und zweimal hätte umsteigen müssen.
Das kleine Städtchen Boquete ist bekannt für seinen Kaffee, seinen bergigen Dschungel und seine vielen Rentner. Angeblich soll die Stadt ein Paradis für das ältere Volk sein… warum?… keine Ahnung. Der Zustand der Straßen und Bürgersteige sah eher nach Hüftfraktur und Oberschenkelhalsbruch aus…
Da es bei unserer Ankunft extrem zu Regnen begann, waren wir unsicher, ob wir unseren Plan, eine Wanderung durch den Dschungel zu machen, auch wirklich in die Tat umsetzen konnten. Wir liebäugelten also schon mit einer Cafe-Tour als Ersatzprogramm. Da das Wetter aber am nächsten frühen Morgen ganz gut aussah, entschlossen wir uns zumindest eine 3-4 Stunden Wandertour zu machen. Mit dem Taxi fuhren wir also Richtung Dschungel und wanderten dann los auf dem Pipeline-Trail. Unterwegs hatten wir mal wieder Wildlife-Glück und konnten ein Gürteltier am Wegesrand beobachten.
Als wir dann gerade von dem Taxi abgeholt wurden, fing es wieder fürchterlich an zu Schütten… perfektes Timing (die armen Schweine, die uns auf dem Trail beim Zurücklaufen entgegen gekommen sind…).
Da der Regen jegliche Outdooraktivität verhinderte, bestand dann der Nachmittag darin, den so hoch gepriesenen lokalen Kaffee zu kosten. Dazu ging es in ein kleines Café, von dem aus man wieder schön die Kolibiris beobachten konnte… und der Kaffee war auch super lecker!
Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Localbus weiter. Damit wir die ganze Strecke bis nach Panama City nicht auf einmal zurücklegen mussten, hatten wir uns für einen weiteren Tag am Strand entschieden. Diesmal auf der Pazifik-Seite. Wir fuhren also mit dem Bus nach David und dann auf der Panamerikana bis nach San Carlos, einem kleinen Küstenstädtchen am Highway. Im Internet hatten wir gelesen, dass man hier als Anfänger gut surfen können soll und dass es auch eine gute Surfschule gibt.
Wir liefen also am Morgen drauf einfach mal zu der Surfschule und haben spontan eine viel zu teure Surflesson für uns beide gebucht. Mit unserem Surflehrer Alvaro hatten wir aber dann richtig Glück und wir hatten zwei Stunden mega Spaß im Wasser und beim Warten auf eine gute Welle auch witzige Gespräche mit ihm. Die Lust auf mehr Surfen ist bei uns definitv geweckt… Ein Kurzurlaub nach Frankreich zum Surfen im nächsten Sommer schon fest im Kopf verankert 🙂
Surfen in Frankreich? Wir könnten euch da einen tollen SurferStrand an der bretonischen Atlantikküste empfehlen 🙂
Ja super, wir sind da gerne für Empfehlungen offen 😉