Archiv der Kategorie: Kolumbien

Cartagena

Mit dem Bus ging es weiter zu unserem letzten Stopp in Kolumbien, nach Cartagena. Die Stadt wurde 1533 von Pedro de Heredia gegründet und gilt als eine der ersten spanischen Siedlungen in Südamerika. Auf Grund seiner Lage wuchs die Stadt sehr schnell und wurde zu einem der bedeutendsten Häfen in Südamerika, über den die Spanier ihre Waren verschifften.

Dies war auch der Grund, warum die Stadt immer wieder Ziel von Piratenüberfällen wurde. Nach einem Überfall von Sir Francis Drake fiel die Entscheidung eine Stadtmauer zu errichten und die Wehranlage San Felipe zu errichten.
Cartagena weiterlesen

Escobar auf Dschungelpfaden

Unser Weg durch Kolumbien führte uns als nächstes nach Medellin. In Europa ist Medellin wahrscheinlich hauptsächlich bekannt durch das Medellin-Kartel und Pablo Escobar, die in den 80er Jahren die Kokainherstellung im großen Stil entwickelten und ca. 80% des weltweiten Kokainhandels kontrollierten. Seit dem Tod Escobars befindet sich die Stadt aber im Wandel und wurde 2012 vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt der Welt gewählt.

Heute ist Medellin mit knapp 3,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Metropolregion hinter Bogotà. Sie trägt auf Grund des Klimas auch den Beinamen: „Stadt des ewigen Frühlings“.

Escobar auf Dschungelpfaden weiterlesen

Ein Auf und Ab…

Weiter ging es von Bogota aus in Richtung Norden. Morgens schnappten wir uns mal wieder ein Uber und fuhren damit zum riesigen Busbahnhof von Bogota. Von da aus buchten wir uns den nächsten Minibus nach Villa de Leyva, etwa 3 bis 4,5 Stunden von Bogota entfernt.

Villa de Leyva wurde uns schon im Vorfeld empfohlen. Es ist eine kleines Kolonialstädtchen aus dem 16 Jahrhundert, was über die Zeit gut erhalten wurde und daher auch 1954 als ’nationales Monument‘  deklariert wurde. Die Besichtigung der Stadt hoben wir uns allerdings als Belohnung auf und starteten am nächsten Tag erstmal den anstregenden Part dieser Station.

Ein Auf und Ab… weiterlesen

Von 0 auf 2640 in einer Stunde…

Früh morgens begaben wir uns zum Flughafen, um von Panamá nach Bogotá zu fliegen. Da wir uns für den günstigsten Flug entschieden hatten, flogen wir vom kleineren internationalen Flughafen ab, dem Panamá Pacifico International Airport, der in dem Vorort Balboa gelegen ist. Was kleiner bedeutet wurde uns dann erst bewusst, als wir mit unserem Uber dort eintrafen.

Als wir die Eingangshalle betraten, die etwa die größe einer Sporthalle hatte, sahen wir vor uns vier Schalter (zwei für jede Airline, die den Flughafen anfliegt…) und ein paar Stühle zum Warten. Die Leute, die in Daunenjacken bei 35°C Außentemperatur auf den Stühlen warteten, waren wohl nicht zum ersten Mal hier… Wie uns schnell bewusst wurde, war das Einzige, was leistungstechnisch mit einem großen Flughafen mithalten konnte, die Klimaanlage. Von 0 auf 2640 in einer Stunde… weiterlesen