Schlagwort-Archive: Nepal

Alles hat ein Ende

Von dem Urzeit-Dschungel in Chitwan ging es dann wieder zurück in den Großstadt-Dschungel von Kathmandu. Allen Erfahrungen zum Trotz war das Verkehrsmittel der Wahl wieder der Fernbus … ohne Klimaanlage. Gut, viele Alternativen hat es jetzt nicht wirklich gegeben.

Wer sich jemals über den Fahrstil seines Busfahrers beschwert hat oder über die Hitze und Enge in deutschen Verkehrsbussen, den möchte ich eine solche Busfahrt als Therapiemöglichkeit gerne mal ans Herz legen. Ihr lernt zu, schätzen was ihr habt 🙂

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A walk in the jungle

Nach zwei Tagen getrennte Kultur, hieß es für unsere Vierergruppe dann erstmal wieder gemeinsame Natur. Von Lumbini aus ging es früh morgens wieder mit dem Bus weiter nach Sauraha, einem kleinen Touristendorf am Rand des Chitwan National Park.

Der Nationalpark wurde 1973 gegründet, um der Wilderei und der Rodung des Areals Einhalt zu gebieten. Heute erstreckt sich der Nationalpark über 932km² und ist die Heimat von 605 Nashörnern, 120 bengalischen Tigern, Lippenbären, Leoparden, Sambarhirschen und unzähligen anderen Säugern, Reptilien und Vögel. 1984 wurde der Chitwan National Park in die Liste der UNESCO Welterben aufgenommen.

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Buddha und die Busfahrt des Todes

Falls ihr euch jemals gefragt habt, wie sich eure Socken im 40°C Schleudergang fühlen, dann empfehle ich euch eine Busfahrt von Pokhara nach Lumbini im Non-AC Bus. Noch besser wird es, wenn auf der Strecke eine lange Baustelle ist und der Streckenabschnitt von 10 bis 16 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt ist. Dann nämlich bemühen sich alle Busfahrer die Baustellenzufahrt noch vorher zu passieren. In den kurvigen Bergstraßen Nepals führt diese Kombination zu einer Aneinanderreihung von Nahtoderfahrungen, wenn der Bus nur wenige Zentimeter vom Abgrung entfernt beginnt in den Kurven einen Lastwagen nach dem anderen zu Überholen.

Die postive Nachricht ist: alle Insassen des Busses haben das Ziel lebend erreicht. Die negative Nachricht ist: nicht alle von Ihnen hatten am Ziel noch ihren vollständigen Mageninhalt…

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Mardi Himal

Das Abenteuer Trekking durch den Himalaya begann damit, dass wir uns in Pokhara für eine der unzähligen Agenturen entscheiden mussten, die versuchten einem diverse Trekkingtouren aufzuschwatzen. Dabei gingen die Angebote von All-Inklusive (inklusive Wanderpass, Guide, Träger, Unterkunft, Essen und Transport) bis hin zu Guide only. Wir (Stephan, Julia, Danni und ich) entschlossen uns für ein Angebot mit dem Wanderpass und sonst nur dem Guide. Zumindest einen Guide mitzunehmen wird einem doch sehr ans Herz gelegt. Es ist zwar auch möglich ohne Guide zu wandern, aber nicht jeder der sich dafür entscheidet, kann hinterher auch noch von seiner Erfahrung berichten.

Wir haben also einen Guide gebucht, der einfachheitshalber für uns dann auch immer die Unterkunft für die Folgenacht reserviert hat. Die Wahl des Trecks viel auf den Mardi Himal Base Camp Treck, eine Fünftagestour in der Anapurna Region. Ein Wanderweg, der von Kande aus hinauf zum Mardi Himal Base Camp. Den Guide, der für uns ausgewählt wurde, konnten wir dann auch noch am Vorabend treffen, um mit ihm etwas warm zu werden und ihm ein paar Fragen zu stellen.

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Die ersten Tage Nepal

Nach einer kurzen, aber sehr schönen Nacht in Bangkok ging es weiter nach Kathmandu. In der Hauptstadt Nepals erwartete uns sofort wieder der Trubel einer asiatischen Großstadt. Lautes Hupen, Menschenmengen, jede Menge Staub und die wahrscheinlich kleinsten Taxis der Welt…

Vom Flughafen gings es zuerst in unsere Unterkunft in Thamel, dem Turistenviertel in Kathmandu. Enge Gassen, viele Menschen und hunderte Outdoor-Läden sind der erste Eindruck den man von dem Stadtviertel aufgedrängt bekommt.

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