Die ersten Tage Nepal

Nach einer kurzen, aber sehr schönen Nacht in Bangkok ging es weiter nach Kathmandu. In der Hauptstadt Nepals erwartete uns sofort wieder der Trubel einer asiatischen Großstadt. Lautes Hupen, Menschenmengen, jede Menge Staub und die wahrscheinlich kleinsten Taxis der Welt…

Vom Flughafen gings es zuerst in unsere Unterkunft in Thamel, dem Turistenviertel in Kathmandu. Enge Gassen, viele Menschen und hunderte Outdoor-Läden sind der erste Eindruck den man von dem Stadtviertel aufgedrängt bekommt.

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One night in Bangkok

Eigentlich hatten wir gar nicht vor nach Thailand zu fliegen… Nach langer Recherche ergab sich dann aber, dass der günstigste Flug von Myanmar nach Nepal über Thailand ging, mit 14 Stunden Aufenthalt in Bangkok (Ankunft 20 Uhr, Abflug 10 Uhr am nächsten Tag)…

One night in Bangkok.

Was macht man also an einem Abend in Bangkok? Man könnte versuchen möglichst viel Sightseeing in kurzer Zeit zu betreiben, oder aber die Khao San Road besuchen für ein kulinarisches Erlebnis.

Oder, man entscheidet sich für die beste Variante… man trifft sich mit Freunden, die zufällig zur gleichen Zeit in Bangkok sind, geht am Straßenstand Suppen essen und trinkt vor einem Supermarkt Chang’s bis alles schließt und man vom Straßenstand verscheucht wird 🙂

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Und zum Schluss ein bisschen Bago

Unser letzter Stopp in Myanmar war der Ort Bago. Bago ist zwei Stunden nordwestlich von Yangon gelegen und bietet sich an als Schlafplatz vor dem Abflug, wenn der Flug nicht zu früh morgens geht.

Mit dem Nachtbus sind wir gegen 4:30 Uhr in Bago angekommen und blöderweise konnten wir so früh noch nicht einchecken ohne Aufpreis zu bezahlen. Also haben wir unser Gepäck im Hotel gelassen, und sind erstmal eine Stupa ansehen gegangen… davon gibt’s hier ja genug. Dann gings zum Frühstücken und anschließend zurück zum Hotel.

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Von Kalaw nach Inle Lake

Damit mal etwas Bewegung in die Reise kommt, haben wir uns dazu entschlossen als nächstes eine kleine Zweitagestour von Kalaw nach Inle Lake zu wandern. Da die Strecke leider nicht als Wanderweg ausgeschildert ist und es keinen eindeutigen Weg gibt, hat man eigentlich keine andere Wahl, als sich einem Führer anzuschließen, der einem auf der Strecke begleitet. Unsere Wahl fiel auf die gut bewertete Agentur „Ever Smile“ in Kalaw. Wir buchten also dort die Zweitagestour und am nächsten Morgen ging es direkt los.

Da wir natürlich zu geizig waren einen Führer nur für uns zu bezahlen zogen wir als Wandergruppe los. Mit dabei waren zwei Schweizerinnen, drei Holländerinnen, zwei Finnen, drei Iren/Irinnen, eine Spanierin, eine US-Vietnamesin und zu guter Letzt unsere burmesische Führerin.

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Stadt der tausend Tempel

… so wird Bagan zwar nicht genannt, aber das sollte man. Als wir mit dem Bus nach fünf Stunden fahrt in der Stadt eintreffen, sind schon aus der Ferne überall Tempel und Pagoden zu sehen. Da wir uns ausnahmsweise mal für einen Tagbus entschieden haben können wir das Schauspiel mit eintretenden Sonnenuntergang genießen.

Außer Essen zu gehen und zu schlafen machen wir nicht mehr viel an unserem Ankunftstag. Wir gehen füh zu Bett um nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten morgen, auf der Dachterasse unserer Unterkunft, fit in den Tag starten zu können. Direkt bei unserer Unterkunft mieten wir uns einen Elektroroller und düsen los. Eigentlich ist es Ausländern verboten in Myanmar zu fahren, da ausländische Führerscheine nicht anerkannt werden, aber erstens haben der Großteil der fahrenden Einheimischen auch keinen Führerschein und zweitens scheinen Elektroroller irgendwie eine Grauzone zu sein.

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Mandalay

Mit dem Nachtbus ging es auf zur nächsten Station und diesmal wurden wir richtig überrascht. Der Bus verfügte neben großen, bequemen Sesseln auch richtig viel Beinfreiheit. Als wir den Bus betraten erwartete uns neben einem Multimedia-Gerät wie im Flugzeug auch schon eine Flasche Wasser am Sitz. Bevor die Fahrt dann los ging kam auch noch mal eine Servicekraft und verteilte kalte Getränke und eine Snackbox an jeden. (Gut, ein Energydrink als Freigetränk für einen Nachtbus, der um 10 Uhr abends startet scheint mir jetzt eine gewagte Wahl zu sein, aber der Gedanke zählt!)

Pünktlich gegen 7 Uhr kamen wir dann wie immer sehr erholt und ausgeschlafen in Mandalay am Busbahnhof und etwa 45min später nach harten Taxiverhandlungen am Hotel an.
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Auf in neue Gefilde

Von Pulau Perhentian aus wollten wir unsere nächsten Schritte aus planen, aber leider machte uns das nicht wirklick funktionierende Internet einen Strich durch die Rechnung. Kurz bevor wir zur Insel aufgebrochen waren, hatten wir einen Online Visums-Antrag für Myanmar gestellt, der in der Regel an drei Werktagen bearbeitet wird. Geschickterweise haben wir den Antrag Freitag abends gestellt und zu unserem ganz besonderen Glück, war der Montag nach dem Wochenende ein Feiertag in Myanmar. Also brachen wir zur Insel auf, ohne zu wissen wie es danach weiter geht.

Als wir uns dann von der Insel wieder auf den Rückweg machten, ging es erst mal wieder mit dem Speedbot eine Stunde zurück zum Festland. Dort angekommen sind wir dann zu einem Internetcafe gelaufen wo wir dann freudig festgestellt haben, dass unsere Visaanträge genehmigt wurden. Also haben wir unsere Visa ausgedruckt, einen Flug nach Yangon (Myanmar) gebucht und sind zur Busstation gelaufen.

Von der Busstation aus sind wir dann neun Stunden mit dem Nachtbus nach Kuala Lumpur gefahren. Von dort aus gings eine halbe Stunde später mit der S-Bahn weiter zum Flughafen KLIA. Dort sich noch läppische fünf Stunden wach halten, bis der Flug nach Bangkok startet. In Bangkok noch mal 3 Stunden warten bis es weiter nach Yangon geht, und dann ist man auch schon in Myanmar, ausgeruht und sehr entspannt… nicht.

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Wie einst Robinson Crusoe

Nach den ganzen Trubel in den Städten und den unzähligen Menschen auf den Straßen sollte unser nächster Stop etwas mehr Ruhe versprechen.

Mit dem Bus ging es zuerst in einer sehr erholsamen neunstündigen Übernachtfahrt nach Kuala Besut und von dort aus mit der Speedboot-Fähre weiter zu Pulau Perhentian. Speedboot-Fähre schimpft sich hier übrigens eine zusammenlaminierte Wanne an die ein paar Aufbauten mit rostigen Schrauben geschraubt wurden und hinten dann zwei 150PS Motoren drangetackert wurden. Das das Teil nicht schon nach 10m sinkt oder von der Motorkraft auseinander gerissen wird, darf getroßt als Wunder bezeichnet werden… Die Überfahrt ist auch eher was für Leute mit starken Magen und einem leichten Hang zur Selbstkasteiung. Rückenschäden gehören hier zum Pflichtprogramm, wenn das Boot sich mal wieder aus dem Wasser erhebt, um ein paar Meter später wieder hart auf dem Wasser aufzuknallen.

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George Town – Stadt der Street Art

Von Kuching aus ging es mit dem Flieger direkt weiter nach Penang, eine Insel im nordwesten von Malaysia, die mit zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die größte und bekannteste Stadt der Insel ist George Town. Das historische Zentrum von George Town wurde 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Inoffiziell trägt die Stadt auch den Titel „Food Capital of Malaysia“.

Die chaotischen Straßen und Gassen sind mit britischer Raj-era Architektur, Tempeln und Moscheen gesäumt. In der Popkultur ist George Town aber vor allem bekannt für seine Street Art. Ernest Zacharevic ist wohl der bekannteste Künstler von ihnen und er hat etwa 15 Malereien und Street Art Kunstwerke zum Stadtbild beigetragen.

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Kuching – The Cat City

Unser nächster Stop führte uns in den malaysischen Teil der Insel Borneo, nach Kuching. Wenn man durch die Straßen der Hauptstadt von Sarawag streift kommt man nicht umher die unzähligen Katzenbilder und Katzenstatuen zu erblicken… leicht verstöhrend. Wenn man nach ein paar Tagen dann erzählt bekommt, dass Kutching auf Deutsch „Katze“ bedeutet, dann ergibt auf einmal alles einen Sinn.

Einst gab es in dieser Stadt einen großen Markt, an dem Gemüse, Fleisch und sonstige Utensilien verkauft wurden. Dieser Markt wurde aber leider von unendlich vielen Ratten terrorisiert. Um dieser Rattenplage Herr zu werden entschloss man sich dann Katzen anzusiedeln, die die Ratten jagen und verscheuchen sollten. Daher kommt der heutige Name Kutching und die Identifikation mit Katzen.

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