Man gönnt sich ja sonst nichts

Nachdem wir etwas verwöhnt von Singapur wieder aufgebrochen sind, haben wir uns entschlossen, einen einmal erhalten Lebensstandard weiter zu erhalten… Daher dachten wir uns, wir mieten in Kuala Lumpur einfach mal ein Appartment in einem Nobel-Appartmenthaus mit Infinitypool im 51. Stock.

Man gönnt sich ja sonst nichts…

Am KLAI2 (Kuala Lumpur International Airport Terminal 2) angekommen, erwartete uns schon unser Fahrer, um uns in unser Appartment zu bringen. Eine halbe Stunde Fahrt später sind wir am Haus angekommen und der Portier öffnete uns lächelnd die Tür zum Foyer… und dann begann die AirBnB Schnitzeljagd.

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Singapur

Von wohl einem der größten Molochs der Welt, Jakarta, ging es zu einer der saubersten und geordnetesten Städte der Welt, Singapur.

Unser Aufenthalt hier war nur für zwei Nächte geplant und so haben wir unsere Flüge extra so gebucht, dass wir früh ankommen und spät abfliegen. An unserem Ankunftstag haben wir dann erstmal die Zeit damit verbracht durch den botanischen Garten zu schlendern und uns die ein oder andere riesige Mall an der Orchard Road anzusehen (schön kühl).

Der botanische Garten ist zwar nicht der größte der Welt, aber zumindest der am meisten besuchte.

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Jakarta

Unser letzter Stop in Indonesien führte uns in die Hauptstadt des Landes und somit in das zweitgrößte Ballungsgebiet der Welt. Im Großraum Jakarta leben etwa 30 Millionen Menschen und wenn man man nach Jarkarta rein möchte, hat man das Gefühl, dass sie alle auch gleichzeitig Auto fahren. Dass eine Autofahrt von einem Ende der Stand zum anderen Ende gerne mal fünf bis sechs Stunden dauert, ist völlig normal.

Daher haben wir uns entschieden, die Stadt mehr zu Fuß und mit kurzweiliger Unterstützung von Tuk Tuks zu erkunden. Das waren übrigens die ersten Tuk Tuks, die wir in Indonesien gesehen haben…

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Ein bißchen Strand und Entspannung

Nach den etwas stressigen Tagen und dem Temple Run entschlossen wir uns ein bißchen Auszeit zu nehmen und uns einen Tag am Strand zu entspannen.

Entspannung gibt es hier aber nicht ohne etwas Anstrengung und so starteten wir erneut erst mal zu einer knapp fünfstündigen Zugfahrt gefolgt von einer zweistündigen Busfahrt. Als wir in den Bus einstiegen war schon etwa 50 Indonesier vor uns drinnen. Ausgelegt war der Bus auf vielleicht 25 Leute, aber mit etwas Mühe und lautem Geknatter schaffte er es doch langsam über die Anhöhen.

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Tempel Run

Als nächstes stand für uns Zentral-Java auf dem Programm. Yagjakarta gilt als das Zentrum im Landesinneren, von dem aus man die größten und eindrucksvollsten Tempel des Landes besichtigen kann.

Hier haben wir uns wieder in einem Homestay einquartiert und wir hatten das große Glück, dass wir uns direkt vor Ort wieder einen Roller mieten konnten. Unser Vermieter schrieb uns eine kleine Liste auf, mit allen Tempeln die lohnenswert sind angesehen zu werden und in welcher Reihenfolge wir diese am besten besuchen können.

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Mt. Bromo

Da die Zeit in Indonesien leider sehr begrenzt ist und unser Weiterflug von Jakarta aus startet, haben uns entschlossen Bali zu verlassen und weiter zu ziehen. Um auch etwas von Land und Leute mitzubekommen haben wir uns entschieden die Strecke auf dem See- und Landweg zurückzulegen.

Dazu ging es zuerst mit dem privaten Fahrer von Ubud aus nach Gilimanuk und von dort dann mit der Fähre nach Banyuwangi. Dort haben wir uns dann erst mal eine Pause in einem Resort gegönnt, denn der Zug weiter ins Landesinnere fährt nur morgens. Ein Resort mit Swimmingpool und Zimmerservice war mal eine willkommene Abwechlung.

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Bali

Während wir auf der Südinsel in Neuseeland in unserem Van so vor uns hin froren, kam uns die spontane Idee, doch erstmal nach Bali ins Warme zu fliegen. Wir haben also nicht lange herumüberlegt und den Flug von Auckland nach Denpasar auf Bali gebucht.

Temperaturmäßig sind wir damit vielleicht etwas über das Ziel hinaus geschossen, denn bei den gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit und der erbarmungslosen Sonne kommt man sich tagsüber vor, wie ein Grillhähnchen im Dampfbad. Direkt nach der Landung in Denpasar und beim Verlassen des klimatisierten Flugzeugs kam man sich vor, als würde man direkt gegen eine Wand aus Hitze laufen.

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Restewandern

Da unser bisheriges Zeitmanagement so gut geklappte hatte und wir quasi alles abgehakt hatten, was auf unserer To-do-Liste stand, hatten wir jetzt noch zwei Puffertage frei zur Verfügung.

Was also tun mit so viel Freizeit?

Weil wir bisher ja noch nicht so viel Auto gefahren sind, entschlossen wir uns noch mal nach Westen zu fahren um ein paar Glowworms und Höhlen zu begutachten. Aber nicht, ohne vorher eine schöne kleine Morgenwanderung zu den Blue Springs zu unternehmen. Über den Te Waihou Walkway gings es 5 km lang den Bach bergauf zu den Quellen. Hier erwartete uns eine fantastische grün-blaue Farbenpracht.

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Es brodelt

Unser nächster Stop auf der Nordinsel war die kleine, aber dafür gewaltig müffelde Stadt Rotorua. Rotorua ist berühmt für seine Geysire und heiße Quellen und gilt durch diese auch als Kurort.

In der Stadt mit ihren großen Parks sind viele heiße Quellen verteilt, die teilweise zu Fußbädern ausgebaut wurden. So haben Besucher die Möglichkeit hier eine Pause zu machen und ihre Füße in das Wasser zu dippen. Aber auch hier sei Vorsicht geboten… Nach meinem Fußbad meinte eine ältere Dame neben mir, meine Füße erinnern sie an „Lobster“…

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Das explosive Trippel

Nach unserem kleinen Stadt-Intermezzo in Wellington zog es uns dann wieder hinaus in die Natur. Unsere Wahl hierfür fiel auf den ganz im Westen gelegenen Mt. Taranaki. Schon von Weitem sieht man wie sich der einzeln stehende Vulkan aus seiner Umgebung hervorstreckt. Nach einer Nacht am Fuße des Vulkans beim Egmont Visitor Center, begannen wir direkt von hier unsere Tour. Unser Weg bergauf zur Manganui Hütte verlief sehr steil über Gestein und Straßen. Bergab ging es dann auf dem Rundweg durch den Urwald und über kaum gepflegte Wege durchs Unterholz.

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