Archiv der Kategorie: Chile

Punta Arenas

Für die nächsten drei Tage sollte Punta Arenas wieder unsere Basisstation darstellen. Von hier aus hatten wir Ausflüge in nahegelegene Nationalparks geplant. Das erste Zeil war der Leuchtturm San Isidro. Eigentlich hatten wir vor, morgens direkt nach dem Aufstehen loszufahren. Allerdings wollten wir vorher noch Wäsche waschen. Wir versuchten daher noch den Wäscheservice der Unterkunft in Anspruch zu nehmen, was sich aber als schwieriger herausstellte als gedacht.

Zwei Stunden später brachen wir dann also zur Mittagsstunde langsam auf und fuhren zum Leuchtturm… genauer gesagt bis ca. 5km davor. Denn dort endete plötzlich die Straße und der einzige Weg zum Leuchtturm führte über den Strand.

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Pitsch Patsch Pinguin

Nach einem etwas längerem Fahrtag kamen wir schließlich am Nachmittag in Rio Gallegos an. Das diese Stadt nicht auf den großen Touristenansturm ausgelegt war, sahen wir sofort. Das ganze Stadtbild machte einen etwas schäbigen Eindruck und vielerorts lag Müll auf den Straßen herum. Alte verrostete Autokarossen an den Straßenrändern waren fast so heufig wie leere Bierflaschen…

…wir fühlten uns also gleich heimisch 😀 … begleitet vom stark pfeifenden Wind nutzen wir den Rest des Fahrtages, um von unserer Unterkunft zu einem Cafe mit WiFi zu laufen, dort zu bloggen und uns dann noch die „Uferpromenade“ anzusehen… was bei dem Wind schwerer war, als es klingt. Auf dem Rückweg besorgten wir uns dann noch Wein und Pizza und machten uns einen gemütlichen Abend im Bett.

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Torres del Paine

Von Calama aus flogen wir nach Punta Arenas, ganz im Süden von Chile. Durch einen längeren Zwischenstop in Santiago de Chile kamen wir erst später am Abend an. Am Flughafen wurden wir dann direkt vom Sohn unseres Hosts abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Als wir den Flughafen verließen, traf uns erst mal kurz der Temperaturschock. Nachdem wir tage-, wochen-, monatelang heißes Wetter und Sonnenschein hatten, standen wir nun bei etwa 10°C im Nieselregen… Zum Glück fanden wir weit unten in unseren Rucksäcken auch lange Hosen und Daunenjacken.

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Es geht immer noch heißer und trockener…

Von der Salzwüste aus ging es für uns über die Geröllwüste direkt weiter in die Sand und Gesteinswüste Atacama. Genauer gesagt wir waren in San Pedro de Atacama gelandet und es erschlich uns das Gefühl, wieder mal am Ende der Welt gelandet zu sein…Dieses Mal am trockensten Ende der Welt… In dieser kleinen Stadt in der Wüste gab es nichts außer Hotels, Restaurants und Reiseagenturen, umgeben von Sand und Staub.

Da unser Ankunftstag schon sehr fortgeschritten war, machten wir nicht mehr viel, außer Pizza essen zu gehen (die gibt’s echt überall in Südamerika) und uns bei der Partneragentur von der Agentur, mit der wir in der Uyuni-Wüste waren, zwei Touren für den nächsten Tag zu buchen.

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