… so wird Bagan zwar nicht genannt, aber das sollte man. Als wir mit dem Bus nach fünf Stunden fahrt in der Stadt eintreffen, sind schon aus der Ferne überall Tempel und Pagoden zu sehen. Da wir uns ausnahmsweise mal für einen Tagbus entschieden haben können wir das Schauspiel mit eintretenden Sonnenuntergang genießen.
Außer Essen zu gehen und zu schlafen machen wir nicht mehr viel an unserem Ankunftstag. Wir gehen füh zu Bett um nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten morgen, auf der Dachterasse unserer Unterkunft, fit in den Tag starten zu können. Direkt bei unserer Unterkunft mieten wir uns einen Elektroroller und düsen los. Eigentlich ist es Ausländern verboten in Myanmar zu fahren, da ausländische Führerscheine nicht anerkannt werden, aber erstens haben der Großteil der fahrenden Einheimischen auch keinen Führerschein und zweitens scheinen Elektroroller irgendwie eine Grauzone zu sein.
In unserem Lonely Planet suchen wir uns ein paar der angesagtesten Tempel des Umlades aus und fahren gezielt drauf los. Auf dem Weg zum ersten Tempel wird uns dann das Ausmaß der Tempelanlagen und unterschiedlichen Pagoden erst bewusst. Es vergehen keine 50m an denen man nicht an einem Tempel oder einer Pagode vorbei fährt. Hunderte säumen den Weg rechts und links abseits der Straße (oder was man hier so Straße nennt). Völligst überwältigt halten wir hin und wieder an, um den einen oder anderen Tempel zu betreten und genauer anzusehen, aber es sind einfach zu viele, um sich nur annähernd alle anzusehen. Zu den wenigsten Tempeln finden wir irgendwelche Informationen und so sind es meistens maximal Namen, die wir über die Teilweise mehr als tausend Jahre alten Bauten wissen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Seht selbst (obwohl man wohl dabei gewesen sein muss, um das überwältigende Ausmaß zu begreifen. Details gibt’s dann auf Anfrage wenn wir wieder da sind. Die ganzen Tempelnamen sind Zungenbrecher, die ich euch hier mal erspare.):
Was ich mich frage, wenn es dort alle paar Meter Tempel u.ä. gibt, wie leben den die Bewohner der Stadt. Ich habe auf euren Bildern soweit ich mich erinnere noch gar keine Wohnhäuser gesehen.
Das Bild mit dem Jungen mit Schirm ist super schön.
Liebe Grüße
Bagan selbst ist eher ein kleines Dorf und unterteilt in Old-Bagan und New-Bagan. Die ganzen Tempel sind größtenteils alle vor dem eigentlichen Dorf. In der Dürrezeit ähnelt es einer riesigen Sandwüste (was das Rollerfahren auch eher semigeil macht) in der überall die Tempel stehen. Die Häuser der Dorfbewohner sind meisten eher heruntergekommen und einstöckig.
Das Bild von dem jungen Mönch hat Danni gemacht, als der Mönch gerade für eine Fotoshooting posiert hat 🙂
Liebe das Bild mit den Pagoden im Nebel.