Unser letzter Stopp in Myanmar war der Ort Bago. Bago ist zwei Stunden nordwestlich von Yangon gelegen und bietet sich an als Schlafplatz vor dem Abflug, wenn der Flug nicht zu früh morgens geht.
Mit dem Nachtbus sind wir gegen 4:30 Uhr in Bago angekommen und blöderweise konnten wir so früh noch nicht einchecken ohne Aufpreis zu bezahlen. Also haben wir unser Gepäck im Hotel gelassen, und sind erstmal eine Stupa ansehen gegangen… davon gibt’s hier ja genug. Dann gings zum Frühstücken und anschließend zurück zum Hotel.
Nach einer ausgedehnten Dusche zum Wachwerden haben wir uns übermütig dazu entschlossen, im Hotel Fahrräder zu mieten und damit die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu besichtigen… selten eine so dämliche Idee bei über 40°C gehabt. Mit viel zu kleinen Fahrrädern… wer hätte das nur erwarten können… ging es über verstaubte Straßen zur ersten Sehenswürdigkeit der Mahazedi Paya, einer weiß goldenen Stupa.
Von dort aus ging es weiter zum Nya Thar Lyaung, einer riesigen liegenden Buddha Statue. Hatten wir zwar auch schon mal, aber diese hier soll auch sehenswert sein
Direkt nebenan war die Shwe Tha Lyaung Pagoda. In ihr befindet sich eine riesige liegende Buddha Statue… Hab schon kreativere Einfälle gesehen…
Von dort aus schleppten wir uns auf dem Rädern weiter zu der 6km entfernten Shwemawdaw Pagoda. Eine große im Stadtzentrum gelegene Tempelanlage, die sehr an die Shwegadon Pagode in Yangon erinnert.
Von der Hitze überwältigt machen wir erstmal eine Mittagspause. Da es hier wohl nicht so sehr touristisch zu sein scheint und der Typ an dem Straßenrestaurant keinen Funken Englisch versteht gibt’s kalte Coca Cola zu trinken. Als er Coca Cola gesagt hat haben wir einfach genickt… Den Abschluss des Besichtigungstages macht dann der Kanbawza Thardi Palace. Der Palast ist eine vollständige Rekonstruktion des ehemaligen Königspalastes.
Am Abend wird dann nur noch Eis gegessen und sich im Zimmer beim Abendbrot abgekühlt. Früh übermannt uns der Schlaf nach einer anstrengenden Nacht und einem langen Tag.
Am folgenden Morgen werden wir dann von lautstarker Musik geweckt… Es ist Waterfestival! Die vier Tage andauernden Feierlichkeiten stellen den Jahresumbruch im burmesischen Jahr da. Als wir nach draußen gehen und schauen entdecken wir Kinder, die am gegenüberliegenden Straßenrand stehen und mit Kellen voller Wasser vorbeigehende Passanten und vorbeifahrende Rollerfahrer mit Wasser nass spritzen.
Wir werden entdeckt und sind ein gefundenes Fressen für etliche burmesische Kinder. Am Anfang noch etwas zurückhaltend endet der morgen dann doch triefend nass für uns. Aber nicht nur Wasser gibt es für uns, sondern auch Essensgeschenke. Traditionell werden beim Waterfestival Sticky-Rice Bällchen mit Kokos verteilt und auch wir bekommen jeder eine Tüte geschenkt… sehr lecker!
Auf dem Weg mit dem Bus nach Yangon bzw. zum Flughafen entdecken wir noch viele Stationen an denen Kinder und Jugendliche unter der Begleitung von lauter Musik die Passanten nass spritzen und im Wasser tanzen… und auch im Bus ist man leider nicht immer sicher… Gerne hätten wir noch mehr von dem Waterfestival miterlebt, aber noch heute startet unser Flug ins nächste Abentuer.
Lieber Tobias,
alles Gute zum Geburtstag!! Bleibt gesund und genießt weiterhin eure Reise! 🙂
Heyja Ela,
vielen lieben Dank, dass werden wir machen 🙂