Mt. Bromo

Da die Zeit in Indonesien leider sehr begrenzt ist und unser Weiterflug von Jakarta aus startet, haben uns entschlossen Bali zu verlassen und weiter zu ziehen. Um auch etwas von Land und Leute mitzubekommen haben wir uns entschieden die Strecke auf dem See- und Landweg zurückzulegen.

Dazu ging es zuerst mit dem privaten Fahrer von Ubud aus nach Gilimanuk und von dort dann mit der Fähre nach Banyuwangi. Dort haben wir uns dann erst mal eine Pause in einem Resort gegönnt, denn der Zug weiter ins Landesinnere fährt nur morgens. Ein Resort mit Swimmingpool und Zimmerservice war mal eine willkommene Abwechlung.

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Von dort aus ging es dann am nächsten Tag mit dem Zug weiter nach Probolinggo. Die Fahrt allein dauert 7h und die Züge sind nicht wirklich bequem, dafür aber günstig und man bekommt die Landschaft zu sehen.

In Probolinggo sind wir dann erstmal mit dem Public Transport Bus weiter gefahren zur zentralen Bus Station. Der Public Transport Bus ist dabei ein Kleinbus in der größe eines Polos mit Sitzbänken an den Seiten, auf denen ich nicht sitzen kann, ohne mit der Schulter an die Decke zu stoßen.

An der Busstation haben wir dann kurzerhand für den nächsten Tag eine Tour zum Sonnenaufgang am Mt. Bromo gebucht. Dafür werden wir wieder mit einem Privatfahrer zu unserem Hostel hoch oben in die Bergregion des Mt. Bromo gefahren. Geschlafen wird in Yoschi’s Hotel. Um um 3 Uhr fit zu sein für die Sonnenaufgangstour gehen wir extra früh gegen halb 10 ins Bett… Gegen 10 Uhr treffen dann neue Gäste ein, die sich im Garten und Flur erstmal lautstark unterhalten. Gegen 11 Uhr scheint dann Haare föhnen eine gute Idee zu sein… warum auch Rücksicht nehmen, sind ja schließlich alleine im Hotel. NOT!

Gegen 3:30 Uhr fahren wir dann ausgeschlafen mit unserem Fahrer und zwei Niederländerinnen Richtung Aussichtspunkt. Da das letzte Stück des Weges zum Aussichtspunkt zu Steil ist, müssen wir den letzten Kilometer zu Fuß gehen. Bei gefühlter 200% Steigung  schleppen wir uns schlaftrunken im Finsteren mit unseren Taschenlapmen nach oben und versuchen dabei auf den verbesserungswürdigen Wegen nicht zu stürzen.

Oben angekommen müssen wir noch eine halbe Stunde warten, bevor dann endlich die Sonne am Horizont erwacht und es wird deutlich wofür wir die Strapazen auf uns genommen haben.

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Anschließend ging es dann wieder abwärts zum Auto und wir wurden näher zum Mt. Brome kutschiert um einen der aktivsten Vulkane Indonesiens besteigen zu können. Vom Parkplatz aus ging es eine halbe Stunde zu Fuß durch die Aschewüste, die den Vulkan umgibt. Dann ging es durch die Asche steil bergauf und das letzte Stück über eine Treppe an den Rand des Kraters. Da inzwischen die Sonne schon hoch am Himmel stand wurde das Treppensteigen schon zu einer kleinen Qual. Der Staub und der Rauch in der Luft taten ihr übriges.

Wer es allerdings bis oben geschafft hatte wurde dafür auch eindrucksvoll belohnt. Das lautstarke Tosen des Vulkans und der aufsteigende Rauch aus dem Krater hinterließen einen ganz besonderen Eindruck.

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