Von wohl einem der größten Molochs der Welt, Jakarta, ging es zu einer der saubersten und geordnetesten Städte der Welt, Singapur.
Unser Aufenthalt hier war nur für zwei Nächte geplant und so haben wir unsere Flüge extra so gebucht, dass wir früh ankommen und spät abfliegen. An unserem Ankunftstag haben wir dann erstmal die Zeit damit verbracht durch den botanischen Garten zu schlendern und uns die ein oder andere riesige Mall an der Orchard Road anzusehen (schön kühl).
Der botanische Garten ist zwar nicht der größte der Welt, aber zumindest der am meisten besuchte.
Den nächsten Tag begannen wir mit einem kleinen Spaziergang entlang des Flusses (sehr einfallsreich: der ‚Singapore River‘) hin zum Clarke Quay. Der Clarke Quay ist ein Kaiabschnitt am Fluss, auf dem es viele Restaurants und Clubs gibt und auch Stadtrundfahrten und Flussfahrten angeboten werden.
Von dort aus ging es über die Brücke hinein nach Chinatown. Eine Ansammlung kleiner asiatischer Ramschläden und Lampions lassen keine Zweifel daran, wann man in Chinatown angekommen ist. Auf einmal wimmelt es auch nur so von kleinen Chinesen und überall sieht man chinesische Statuen, Räucherstäbchen und den ein oder anderen Tempel. Auch bei der chinesischen Religion scheint das Motto eher Quantität statt Qualität zu sein. In einigen der Tempel stehen hunderte identischer kleiner Statuetten.
Nach Chinatown stößt man fast direkt auf die Buchtregion von Singapur. Hier haben wir angefangen mit der Marina Bay Sands Mall, die direkt neben/unter dem berühmten Marina Bay Sands Hotel liegt. Wer schon immer mal eine kleine Bootstour auf einem Kanal IN einer Mall machen wollte. That’s the place to be!
Anschließend ging es zu den benachbarten Gardens by the Bay. Die Gardens by the Bay sind ein noch größeres Parkgelände als der botanische Garten und sie bieten noch mehr Gedöns 🙂 Neben den einzelnen abgetrennten Bereichen, wie der chinesische Garten oder der indische Garten, gibt es hier z. B auch Dinosaurier-Kinderbespaßung… mit einem echten Ohrwurm Dinosaurier Lied… und die Supertrees.
Die Supertrees sind etwas 25 bis 50m hohe baumähnliche beleuchtete Gerippe, zwischen denen sich der Skywalk erstreckt, eine Brücke, von der aus man einen (angeblich) schönen Blick über den Park bekommt. Abends gibt es dann bei den Supertrees eine spektakuläre Licht- und Soundshow, der wir natürlich nicht wiederstehen konnten.
An unserem Abflugtag waren wir dann noch im Fort Canning Park. Der Park ist der ehemalige botanische Garten der Stadt und beinhaltet nebenbei noch die sogenante Battle Box, einen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg.
Zum Abkühlen gings dann anschließend wieder in eine der Luxusmalls 🙂