Nach den etwas stressigen Tagen und dem Temple Run entschlossen wir uns ein bißchen Auszeit zu nehmen und uns einen Tag am Strand zu entspannen.
Entspannung gibt es hier aber nicht ohne etwas Anstrengung und so starteten wir erneut erst mal zu einer knapp fünfstündigen Zugfahrt gefolgt von einer zweistündigen Busfahrt. Als wir in den Bus einstiegen war schon etwa 50 Indonesier vor uns drinnen. Ausgelegt war der Bus auf vielleicht 25 Leute, aber mit etwas Mühe und lautem Geknatter schaffte er es doch langsam über die Anhöhen.
Nach einiger Zeit leerte sich der Bus und ich wurde von den Indonesiern mit aller Freundlichkeit dazu genötigt mich auf einen frei gewordenen Platz zu setzen. Wiederspruch war zwecklos und ich ergab mich meinem Schicksal. Mit etwas Kraft und gutem Willen quetschte ich mich in die Sitzreihe. Mein Nachbar erschien mir darüber eher semi-erfreut. Von nun an zerdrückte ich mir bei jedem Schlagloch die Knie, anstatt wie zuvor jedes Mal mit dem Kopf an die Decke zu stoßen. Da ich nach reiflicher Überlegung meinen Kopf wichtiger einstufe als meine Knie, erachte ich das im Nachhinein als Win Situation.
Im Hostel angekommen vielen wir nur noch ins Bett und überließen alles Weitere dem Folgetag. Nach einem sehr leckeren Banana Pancake Frühstück zogen wir los zum benachbarten Strand mit Vorfreude und Laune zum Surfen im Gepäck. Am Strand angekommen wurden wir dann leider enttäuscht und unsere Laune schwand. Der komplette Strand war zugemüllt und alles sah etwas heruntergekommen aus.
Auf das Surfen haben wir verzichtet, aber wir ließen es uns nicht nehmen, einen Strandspaziergang zu machen und die Stadt etwas zu erkunden. Den Rest des Tages haben wir dann genutzt, um mal wieder etwas Kontakte zu pflegen und für euch zu bloggen 🙂