Alle Beiträge von Tobias Bönning

Wie einst Robinson Crusoe

Nach den ganzen Trubel in den Städten und den unzähligen Menschen auf den Straßen sollte unser nächster Stop etwas mehr Ruhe versprechen.

Mit dem Bus ging es zuerst in einer sehr erholsamen neunstündigen Übernachtfahrt nach Kuala Besut und von dort aus mit der Speedboot-Fähre weiter zu Pulau Perhentian. Speedboot-Fähre schimpft sich hier übrigens eine zusammenlaminierte Wanne an die ein paar Aufbauten mit rostigen Schrauben geschraubt wurden und hinten dann zwei 150PS Motoren drangetackert wurden. Das das Teil nicht schon nach 10m sinkt oder von der Motorkraft auseinander gerissen wird, darf getroßt als Wunder bezeichnet werden… Die Überfahrt ist auch eher was für Leute mit starken Magen und einem leichten Hang zur Selbstkasteiung. Rückenschäden gehören hier zum Pflichtprogramm, wenn das Boot sich mal wieder aus dem Wasser erhebt, um ein paar Meter später wieder hart auf dem Wasser aufzuknallen.

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George Town – Stadt der Street Art

Von Kuching aus ging es mit dem Flieger direkt weiter nach Penang, eine Insel im nordwesten von Malaysia, die mit zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die größte und bekannteste Stadt der Insel ist George Town. Das historische Zentrum von George Town wurde 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Inoffiziell trägt die Stadt auch den Titel „Food Capital of Malaysia“.

Die chaotischen Straßen und Gassen sind mit britischer Raj-era Architektur, Tempeln und Moscheen gesäumt. In der Popkultur ist George Town aber vor allem bekannt für seine Street Art. Ernest Zacharevic ist wohl der bekannteste Künstler von ihnen und er hat etwa 15 Malereien und Street Art Kunstwerke zum Stadtbild beigetragen.

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Kuching – The Cat City

Unser nächster Stop führte uns in den malaysischen Teil der Insel Borneo, nach Kuching. Wenn man durch die Straßen der Hauptstadt von Sarawag streift kommt man nicht umher die unzähligen Katzenbilder und Katzenstatuen zu erblicken… leicht verstöhrend. Wenn man nach ein paar Tagen dann erzählt bekommt, dass Kutching auf Deutsch „Katze“ bedeutet, dann ergibt auf einmal alles einen Sinn.

Einst gab es in dieser Stadt einen großen Markt, an dem Gemüse, Fleisch und sonstige Utensilien verkauft wurden. Dieser Markt wurde aber leider von unendlich vielen Ratten terrorisiert. Um dieser Rattenplage Herr zu werden entschloss man sich dann Katzen anzusiedeln, die die Ratten jagen und verscheuchen sollten. Daher kommt der heutige Name Kutching und die Identifikation mit Katzen.

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Manga Melaka

Melaka ist eine Stadt an der Küste südlich von Kuala Lumpur gelegen. Seit 2008 ist sie ein UNESCO Weltkulturerbe. Dazu geführt haben die vor allem die Bauten, die in der Kollonialzeit von den Europäern errichtet wurden. Dazu gehören unter anderem die portugisische Festung A Famosa und die St Paul’s Church. Wie aber eigentlich jede größere malaysische Stadt, kommt auch Melaka nicht um ein Chinatown und etliche chinesische Tempel umhin.

Neben dem ganzen geschichtlichen Hintergrund bietet Melaka aber auch viel für die Popkultur. Neben einen in Malaysia sehr beliebten Hardrock Cafe gibt es eine schöne kleine Uferpromenade mit Straßencafes. Abends erstreckt sich dann durch die Altstadt der Nachmarkt und die Stadt erweckt zu einem völlig neuen Leben.

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Man gönnt sich ja sonst nichts

Nachdem wir etwas verwöhnt von Singapur wieder aufgebrochen sind, haben wir uns entschlossen, einen einmal erhalten Lebensstandard weiter zu erhalten… Daher dachten wir uns, wir mieten in Kuala Lumpur einfach mal ein Appartment in einem Nobel-Appartmenthaus mit Infinitypool im 51. Stock.

Man gönnt sich ja sonst nichts…

Am KLAI2 (Kuala Lumpur International Airport Terminal 2) angekommen, erwartete uns schon unser Fahrer, um uns in unser Appartment zu bringen. Eine halbe Stunde Fahrt später sind wir am Haus angekommen und der Portier öffnete uns lächelnd die Tür zum Foyer… und dann begann die AirBnB Schnitzeljagd.

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Singapur

Von wohl einem der größten Molochs der Welt, Jakarta, ging es zu einer der saubersten und geordnetesten Städte der Welt, Singapur.

Unser Aufenthalt hier war nur für zwei Nächte geplant und so haben wir unsere Flüge extra so gebucht, dass wir früh ankommen und spät abfliegen. An unserem Ankunftstag haben wir dann erstmal die Zeit damit verbracht durch den botanischen Garten zu schlendern und uns die ein oder andere riesige Mall an der Orchard Road anzusehen (schön kühl).

Der botanische Garten ist zwar nicht der größte der Welt, aber zumindest der am meisten besuchte.

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Jakarta

Unser letzter Stop in Indonesien führte uns in die Hauptstadt des Landes und somit in das zweitgrößte Ballungsgebiet der Welt. Im Großraum Jakarta leben etwa 30 Millionen Menschen und wenn man man nach Jarkarta rein möchte, hat man das Gefühl, dass sie alle auch gleichzeitig Auto fahren. Dass eine Autofahrt von einem Ende der Stand zum anderen Ende gerne mal fünf bis sechs Stunden dauert, ist völlig normal.

Daher haben wir uns entschieden, die Stadt mehr zu Fuß und mit kurzweiliger Unterstützung von Tuk Tuks zu erkunden. Das waren übrigens die ersten Tuk Tuks, die wir in Indonesien gesehen haben…

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Ein bißchen Strand und Entspannung

Nach den etwas stressigen Tagen und dem Temple Run entschlossen wir uns ein bißchen Auszeit zu nehmen und uns einen Tag am Strand zu entspannen.

Entspannung gibt es hier aber nicht ohne etwas Anstrengung und so starteten wir erneut erst mal zu einer knapp fünfstündigen Zugfahrt gefolgt von einer zweistündigen Busfahrt. Als wir in den Bus einstiegen war schon etwa 50 Indonesier vor uns drinnen. Ausgelegt war der Bus auf vielleicht 25 Leute, aber mit etwas Mühe und lautem Geknatter schaffte er es doch langsam über die Anhöhen.

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Tempel Run

Als nächstes stand für uns Zentral-Java auf dem Programm. Yagjakarta gilt als das Zentrum im Landesinneren, von dem aus man die größten und eindrucksvollsten Tempel des Landes besichtigen kann.

Hier haben wir uns wieder in einem Homestay einquartiert und wir hatten das große Glück, dass wir uns direkt vor Ort wieder einen Roller mieten konnten. Unser Vermieter schrieb uns eine kleine Liste auf, mit allen Tempeln die lohnenswert sind angesehen zu werden und in welcher Reihenfolge wir diese am besten besuchen können.

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Mt. Bromo

Da die Zeit in Indonesien leider sehr begrenzt ist und unser Weiterflug von Jakarta aus startet, haben uns entschlossen Bali zu verlassen und weiter zu ziehen. Um auch etwas von Land und Leute mitzubekommen haben wir uns entschieden die Strecke auf dem See- und Landweg zurückzulegen.

Dazu ging es zuerst mit dem privaten Fahrer von Ubud aus nach Gilimanuk und von dort dann mit der Fähre nach Banyuwangi. Dort haben wir uns dann erst mal eine Pause in einem Resort gegönnt, denn der Zug weiter ins Landesinnere fährt nur morgens. Ein Resort mit Swimmingpool und Zimmerservice war mal eine willkommene Abwechlung.

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