Alle Beiträge von Tobias Bönning

A walk in the jungle

Nach zwei Tagen getrennte Kultur, hieß es für unsere Vierergruppe dann erstmal wieder gemeinsame Natur. Von Lumbini aus ging es früh morgens wieder mit dem Bus weiter nach Sauraha, einem kleinen Touristendorf am Rand des Chitwan National Park.

Der Nationalpark wurde 1973 gegründet, um der Wilderei und der Rodung des Areals Einhalt zu gebieten. Heute erstreckt sich der Nationalpark über 932km² und ist die Heimat von 605 Nashörnern, 120 bengalischen Tigern, Lippenbären, Leoparden, Sambarhirschen und unzähligen anderen Säugern, Reptilien und Vögel. 1984 wurde der Chitwan National Park in die Liste der UNESCO Welterben aufgenommen.

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Buddha und die Busfahrt des Todes

Falls ihr euch jemals gefragt habt, wie sich eure Socken im 40°C Schleudergang fühlen, dann empfehle ich euch eine Busfahrt von Pokhara nach Lumbini im Non-AC Bus. Noch besser wird es, wenn auf der Strecke eine lange Baustelle ist und der Streckenabschnitt von 10 bis 16 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt ist. Dann nämlich bemühen sich alle Busfahrer die Baustellenzufahrt noch vorher zu passieren. In den kurvigen Bergstraßen Nepals führt diese Kombination zu einer Aneinanderreihung von Nahtoderfahrungen, wenn der Bus nur wenige Zentimeter vom Abgrung entfernt beginnt in den Kurven einen Lastwagen nach dem anderen zu Überholen.

Die postive Nachricht ist: alle Insassen des Busses haben das Ziel lebend erreicht. Die negative Nachricht ist: nicht alle von Ihnen hatten am Ziel noch ihren vollständigen Mageninhalt…

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Mardi Himal

Das Abenteuer Trekking durch den Himalaya begann damit, dass wir uns in Pokhara für eine der unzähligen Agenturen entscheiden mussten, die versuchten einem diverse Trekkingtouren aufzuschwatzen. Dabei gingen die Angebote von All-Inklusive (inklusive Wanderpass, Guide, Träger, Unterkunft, Essen und Transport) bis hin zu Guide only. Wir (Stephan, Julia, Danni und ich) entschlossen uns für ein Angebot mit dem Wanderpass und sonst nur dem Guide. Zumindest einen Guide mitzunehmen wird einem doch sehr ans Herz gelegt. Es ist zwar auch möglich ohne Guide zu wandern, aber nicht jeder der sich dafür entscheidet, kann hinterher auch noch von seiner Erfahrung berichten.

Wir haben also einen Guide gebucht, der einfachheitshalber für uns dann auch immer die Unterkunft für die Folgenacht reserviert hat. Die Wahl des Trecks viel auf den Mardi Himal Base Camp Treck, eine Fünftagestour in der Anapurna Region. Ein Wanderweg, der von Kande aus hinauf zum Mardi Himal Base Camp. Den Guide, der für uns ausgewählt wurde, konnten wir dann auch noch am Vorabend treffen, um mit ihm etwas warm zu werden und ihm ein paar Fragen zu stellen.

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Die ersten Tage Nepal

Nach einer kurzen, aber sehr schönen Nacht in Bangkok ging es weiter nach Kathmandu. In der Hauptstadt Nepals erwartete uns sofort wieder der Trubel einer asiatischen Großstadt. Lautes Hupen, Menschenmengen, jede Menge Staub und die wahrscheinlich kleinsten Taxis der Welt…

Vom Flughafen gings es zuerst in unsere Unterkunft in Thamel, dem Turistenviertel in Kathmandu. Enge Gassen, viele Menschen und hunderte Outdoor-Läden sind der erste Eindruck den man von dem Stadtviertel aufgedrängt bekommt.

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One night in Bangkok

Eigentlich hatten wir gar nicht vor nach Thailand zu fliegen… Nach langer Recherche ergab sich dann aber, dass der günstigste Flug von Myanmar nach Nepal über Thailand ging, mit 14 Stunden Aufenthalt in Bangkok (Ankunft 20 Uhr, Abflug 10 Uhr am nächsten Tag)…

One night in Bangkok.

Was macht man also an einem Abend in Bangkok? Man könnte versuchen möglichst viel Sightseeing in kurzer Zeit zu betreiben, oder aber die Khao San Road besuchen für ein kulinarisches Erlebnis.

Oder, man entscheidet sich für die beste Variante… man trifft sich mit Freunden, die zufällig zur gleichen Zeit in Bangkok sind, geht am Straßenstand Suppen essen und trinkt vor einem Supermarkt Chang’s bis alles schließt und man vom Straßenstand verscheucht wird 🙂

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Und zum Schluss ein bisschen Bago

Unser letzter Stopp in Myanmar war der Ort Bago. Bago ist zwei Stunden nordwestlich von Yangon gelegen und bietet sich an als Schlafplatz vor dem Abflug, wenn der Flug nicht zu früh morgens geht.

Mit dem Nachtbus sind wir gegen 4:30 Uhr in Bago angekommen und blöderweise konnten wir so früh noch nicht einchecken ohne Aufpreis zu bezahlen. Also haben wir unser Gepäck im Hotel gelassen, und sind erstmal eine Stupa ansehen gegangen… davon gibt’s hier ja genug. Dann gings zum Frühstücken und anschließend zurück zum Hotel.

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Von Kalaw nach Inle Lake

Damit mal etwas Bewegung in die Reise kommt, haben wir uns dazu entschlossen als nächstes eine kleine Zweitagestour von Kalaw nach Inle Lake zu wandern. Da die Strecke leider nicht als Wanderweg ausgeschildert ist und es keinen eindeutigen Weg gibt, hat man eigentlich keine andere Wahl, als sich einem Führer anzuschließen, der einem auf der Strecke begleitet. Unsere Wahl fiel auf die gut bewertete Agentur „Ever Smile“ in Kalaw. Wir buchten also dort die Zweitagestour und am nächsten Morgen ging es direkt los.

Da wir natürlich zu geizig waren einen Führer nur für uns zu bezahlen zogen wir als Wandergruppe los. Mit dabei waren zwei Schweizerinnen, drei Holländerinnen, zwei Finnen, drei Iren/Irinnen, eine Spanierin, eine US-Vietnamesin und zu guter Letzt unsere burmesische Führerin.

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Stadt der tausend Tempel

… so wird Bagan zwar nicht genannt, aber das sollte man. Als wir mit dem Bus nach fünf Stunden fahrt in der Stadt eintreffen, sind schon aus der Ferne überall Tempel und Pagoden zu sehen. Da wir uns ausnahmsweise mal für einen Tagbus entschieden haben können wir das Schauspiel mit eintretenden Sonnenuntergang genießen.

Außer Essen zu gehen und zu schlafen machen wir nicht mehr viel an unserem Ankunftstag. Wir gehen füh zu Bett um nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten morgen, auf der Dachterasse unserer Unterkunft, fit in den Tag starten zu können. Direkt bei unserer Unterkunft mieten wir uns einen Elektroroller und düsen los. Eigentlich ist es Ausländern verboten in Myanmar zu fahren, da ausländische Führerscheine nicht anerkannt werden, aber erstens haben der Großteil der fahrenden Einheimischen auch keinen Führerschein und zweitens scheinen Elektroroller irgendwie eine Grauzone zu sein.

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Mandalay

Mit dem Nachtbus ging es auf zur nächsten Station und diesmal wurden wir richtig überrascht. Der Bus verfügte neben großen, bequemen Sesseln auch richtig viel Beinfreiheit. Als wir den Bus betraten erwartete uns neben einem Multimedia-Gerät wie im Flugzeug auch schon eine Flasche Wasser am Sitz. Bevor die Fahrt dann los ging kam auch noch mal eine Servicekraft und verteilte kalte Getränke und eine Snackbox an jeden. (Gut, ein Energydrink als Freigetränk für einen Nachtbus, der um 10 Uhr abends startet scheint mir jetzt eine gewagte Wahl zu sein, aber der Gedanke zählt!)

Pünktlich gegen 7 Uhr kamen wir dann wie immer sehr erholt und ausgeschlafen in Mandalay am Busbahnhof und etwa 45min später nach harten Taxiverhandlungen am Hotel an.
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Auf in neue Gefilde

Von Pulau Perhentian aus wollten wir unsere nächsten Schritte aus planen, aber leider machte uns das nicht wirklick funktionierende Internet einen Strich durch die Rechnung. Kurz bevor wir zur Insel aufgebrochen waren, hatten wir einen Online Visums-Antrag für Myanmar gestellt, der in der Regel an drei Werktagen bearbeitet wird. Geschickterweise haben wir den Antrag Freitag abends gestellt und zu unserem ganz besonderen Glück, war der Montag nach dem Wochenende ein Feiertag in Myanmar. Also brachen wir zur Insel auf, ohne zu wissen wie es danach weiter geht.

Als wir uns dann von der Insel wieder auf den Rückweg machten, ging es erst mal wieder mit dem Speedbot eine Stunde zurück zum Festland. Dort angekommen sind wir dann zu einem Internetcafe gelaufen wo wir dann freudig festgestellt haben, dass unsere Visaanträge genehmigt wurden. Also haben wir unsere Visa ausgedruckt, einen Flug nach Yangon (Myanmar) gebucht und sind zur Busstation gelaufen.

Von der Busstation aus sind wir dann neun Stunden mit dem Nachtbus nach Kuala Lumpur gefahren. Von dort aus gings eine halbe Stunde später mit der S-Bahn weiter zum Flughafen KLIA. Dort sich noch läppische fünf Stunden wach halten, bis der Flug nach Bangkok startet. In Bangkok noch mal 3 Stunden warten bis es weiter nach Yangon geht, und dann ist man auch schon in Myanmar, ausgeruht und sehr entspannt… nicht.

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