Falls ihr euch jemals gefragt habt, wie sich eure Socken im 40°C Schleudergang fühlen, dann empfehle ich euch eine Busfahrt von Pokhara nach Lumbini im Non-AC Bus. Noch besser wird es, wenn auf der Strecke eine lange Baustelle ist und der Streckenabschnitt von 10 bis 16 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt ist. Dann nämlich bemühen sich alle Busfahrer die Baustellenzufahrt noch vorher zu passieren. In den kurvigen Bergstraßen Nepals führt diese Kombination zu einer Aneinanderreihung von Nahtoderfahrungen, wenn der Bus nur wenige Zentimeter vom Abgrung entfernt beginnt in den Kurven einen Lastwagen nach dem anderen zu Überholen.
Die postive Nachricht ist: alle Insassen des Busses haben das Ziel lebend erreicht. Die negative Nachricht ist: nicht alle von Ihnen hatten am Ziel noch ihren vollständigen Mageninhalt…
In Lumbini angekommen haben wir uns dazu entschlossen nach der fünftägigen Bergtour erst ein mal wieder eine Verschnaufpause voneinander einzulegen. So gingen Stephan und Julia in Lumbini getrennte Wege (auch wenn man sich bei den Sehenswürdigkeiten natürlich wieder über die Füße gelatscht ist).
Danni und ich suchten uns für den ersten Abend nur noch ein nettes kleines Restaurant und erledigten die eine oder andere Pflichtaufgabe.
Am nächsten Tag gingen wir dann zu Fuß los den Geburtsort von Buddha Siddhartha Gautama zu erkunden. Die eigentliche Geburtsstätte befindet sich im Maya Devi Temple, der sich wiederum in einem riesigen parkähnlichen Areal befindet. Der Tempel selbst ist zur Zeit ein provisorischer weißer Tempel, der über den Ruinen des ursprünglichen Tempels errichtet wurde. Im Inneren des Tempels werden diese Ruinen auch momentan noch restauriert.
Der Hof des Tempels ist geschmückt mit unzähligen buddhistischen Gebetsfläggchen und hunderte Pilger (wenn auch weniger als erwartet) streifen über das Gelände.
Vom Maya Devi Temple aus führt der Weg geradewegs hin zu einer kleinen goldenen Buddha Statue, der Eternal Flame und der Ceremonial Bell.
Anschließend beginnen Danni und ich unsere selbst erfundene International Temple Tour. Denn aus (fast?) allen buddhistischen Ländern gibt es einen Tempel in diesem riesigen Parkareal.
Zhong Hua (China Monastery)
Dae Sung Shakya (Korea Tempel)
Mother Tmeple of the graduated Path of Enlightment
Phat Quoc Tu (Vietnam Tempel)
Vajrayana Vihar (Nepal Tempel)
Shechen Stupa (French Buddhist Association)
Great Lotus Stupe (Deutschland)
United Tungram Monastery (Nepal)
Royal Thai Monastery (Thailand)
Maha Bodhi Society of India (Indien)
Cambodian Monastery (Kambodscha)
Golden Myanmar Temple (Myanmar)
Sri Lankan Monastery (Sri Lanka)