Alle Beiträge von Tobias Bönning

Pura Vida

Spätestens als wir in La Fortuna angekommen waren, bemerkten wir, dass in Costa Rica alles Pura Vida ist… das Pure Leben. Pura Vida ist sowohl die Lebenseinstellung der Ticos (so nennen sich die Costa Ricaner selbst) als auch der inoffizielle Slogan des Landes. Es gibt Hotels mit dem Namen Pura Vida und unendliche Souveniers mit dem Slogan. Pura Vida ist allgegenwärtig.

Pura Vida ist aber nicht nur eine Philosophie, sondern auch eine Verabschiedung und eine Antwort auf alle möglichen Fragen (vor Allem die, die der Tico nicht richtig versteht). Wann kommt der Bus? … Heute… Pura Vida. War der Besuch im Nebelwald gut? … Pura Vida. Bis morgen… Pura Vida.

Den ganzen Tag in der Sonne sitzen und nichts tun… Pura Vida. Mit den Freunden etwas Gras rauchen… Pura Vida. Kein Bock auf arbeiten haben… Pura Vida.

Spätestens nach einer Woche durchdringt einen immer mehr das Gefühl den nächsten, der Pura Vida sagt, erwürgen zu wollen…

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Welcome to the Caribbean

Unser nächster Stopp auf der Weltkarte führte uns wieder in equatornähere Gefilde. Über Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, ging es nach Casta Rica, genauer gesagt nach San José. San José ist sowohl Hauptstadt als auch mit 340.000 Einwohnern größte Stadt des Landes.

Nachdem wir schon um 4 Uhr morgens am Flaghafen gelandet waren, ließen wir uns erst mal völlig übermüdet von einem Uber zu unserem Hotel fahren (nachdem wir nachgelesen hatten, ob Uber-fahren in Costa Rica sicher ist). Noch schnell zwei Flaschen Wasser gekauft und dann direkt ins Bett gefallen. Eigentlich sollte man ja gegen den Jetlag eher wach bleiben, aber wir hatten es einfach nicht länger ausgehalten…

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Vom Yosemite-Nationalpark zur Stadt der Engel

Nachdem wir nun also San Francisco bzw. Oakland hinter uns gelassen hatten, ging es zügig landeinwärts. Unser Ziel war der Yosemite Nationalpark, das am weitesten von der Künste entfernte Ziel auf unserer USA Reise. Auf dem Weg ins Landesinnere wurde die Landschaft immer vertrockneter und trostloser. Bis zum Horizont sah man nur verdörrte Weiden und Felder.

Um uns fit zu halten gab es dann Unterwecks noch eine typisch amerikanische Leckerei (oder auch nicht)… einen Corn Dog von der Tankstelle!

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Fog City

Entlang eines weiteren wunderschönen Streckenabschnitt des Highway 101 ging es am nächsten Morgen Richtung Süden. Je weiter wir in Californien hinab fuhren, desto heißer wurde es. Das Gras wurde immer gelblicher und die Klimaanlage immer höher gestellt.

Den ganzen Vormittag und Mittag hinüber fuhren wir den Highway hinab und kamen dabei unserem Ziel langsam aber stetig näher.

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Driving down the 101 – California here we come

Onkel Titus und wir zwei beide begaben uns des späten Nachmittags auf den Highway… pünktlich zur Rushhour. Es ging also erst mal garnichts mehr. Und obwohl es auf den Autobahnen in den USA häufig fünf oder mehr Spuren gibt, wovon eine nur für Fahrgemeinschaften (sprich für Autos mir zwei oder mehr Insassen) reserviert ist, ging es weder vor noch zurück. Welch ein Glück, dass wir ausgerechnet an diesem Tag ein Hotel reserviert hatten, bei dem man spätestens um 20 Uhr einchecken durfte.

Da die geschätzte Ankunftszeit des Navis langsam aber sicher auf die 21 Uhr zusteuerte, kam uns langsam der Gedanke, dass das bei allem fahrerischen Können und Vorlieben für Herrausforderungen doch knapp werden könnte. Wir, und damit meine ich Danni, griffen also zum Handy und versuchten das Hotel anzurufen… allerdings war durchgängig niemand zu erreichen. Driving down the 101 – California here we come weiterlesen

Ausschlafen in Seattle

Wieder mal war es an der Zeit ein Land zu verlassen und weiter zu Reisen in neue Gefilde. Diesmal fiel uns der Abschied deutlich schwerer als in manch anderem Land zuvor. Für uns war Kanada sicherlich eines der Highlights der bisherigen Reise. Die freundlichen Menschen und vor allem die unbeschreibliche Natur haben den Aufenthalt unvergesslich werden lassen… Kanada wir sehen uns wieder!

Nichts desto trotz ging es für uns weiter und dieses mal sollte es unsere zweite Grenzüberquerung mit dem Bus werden. Mit dem Bolt Bus fuhren wir von Vancouver los Richtung amerikanische Grenze. Es war zwar nicht der luxuriöste Bus in dem wir bisher auf der Reise saßen, aber zumindest der erste mit einer Bordtoilette… und das ist schon einiges wert!

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Ein Auf und Ab

Vom Mailenstein 0 aus ging es also los nach Norden entlang dem Transcanadian Highway 1. Unser nächstes Ziel war Nanaimo, die zweitgrößte Stadt von Vancouver Island und der Endpunkt des Highway 1 auf der Insel. Fortgesetzt wird der Highway 1 auf dem Festland an der Anlegestelle der Fähre Nanaimo – Vancouver.

Useless Fact: Der Transcanadian Highway 1 ist die drittlängste Straße der Welt. Nur die Transsibirische Straße in Russland und der Highway 1 in Australien sind länger.

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Inselleben

Als nächste Station stand schon wieder Vancouver auf dem Programm. Leider hatten Christel und Hannes nur zwei Wochen in Kanada gehabt und so blieb uns nichts Anderes übrig, als wieder die Zivilisation anzusteuern. Wir ließen also den Jasper Nationalpark hinter uns und steuerten gen Westen.

Auf der Fahrt merkten wir, wie der Horizont im Nebel verschwand und nach und nach auch der Highway vom Dunst überzogen wurde. Nach einer langen Trockenperiode und Hitzewelle hatten die ersten Waldbrände British Columbia heimgesucht. Zwar konnten wir kein Feuer sehen, aber über hunderte Kilometer war der Rauch zu sehen und auch zu riechen. Ein Teil des Highways, den wir befahren haben, war auch wegen des Brandes geschlossen.

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Jasper Nationalpark

Am zweiten Tag unserer langen Fahrt ging es dann von Golden aus nach Norden zum Jasper Nationalpark. Da wir auch hier wieder Probleme mit der Unterkunft hatten, mussten wir wieder außerhalb des Nationalparks nächtigen und eine längere Anfahrt in Kauf nehmen. Ziel der Reise war also Valemount, das westlich vom Nationalpark liegt. Daher mussten wir wieder komplett durch den Nationalpark durch fahren und auf der anderen Seite heraus. Diesmal aber nicht auf irgendeiner Straße, sondern auf dem Highway 93, einer der angeblich schönsten Straßen der Welt… Unserer Meinung nach völlig zurecht. Hunderte Kilometer lang geht es vorbei an dichten Wäldern, hohen Bergen, atemberaubenden Flüssen und auch Gletschern. Für ein Nickerchen während der Fahrt bleibt da keine Zeit!

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Banff Nationalpark

Da wir wie immer sehr spontan reisen wollten und nichts vorgebucht hatten, mussten wir auch in Kanada wieder kurzfristig Unterkünfte suchen. Dies stellte sich hier allerdings schwieriger heraus als bisher. Zum Einen waren wir vier Personen, zum Anderen ist Kanada allgemein schweine teuer, es waren Schulferien und zu guter Letzt, wie der Zufall so wollte, war es der 150. Kanada Day zum 150 jährigen Bestehen von Kanada…. Das alles spricht nicht gerade für viele verfügbare und günstige Angebote.

Das beste Angebot, das wir finden konnten, oder eher gesagt Danni mühsam rausgesucht hatte, war am Rande von Calgary. Somit lag unsere Unterkunft knapp 1,5 Autostunden von Banff, der Stadt mitten im Banff Nationalpark, entfernt.

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