Banff Nationalpark

Da wir wie immer sehr spontan reisen wollten und nichts vorgebucht hatten, mussten wir auch in Kanada wieder kurzfristig Unterkünfte suchen. Dies stellte sich hier allerdings schwieriger heraus als bisher. Zum Einen waren wir vier Personen, zum Anderen ist Kanada allgemein schweine teuer, es waren Schulferien und zu guter Letzt, wie der Zufall so wollte, war es der 150. Kanada Day zum 150 jährigen Bestehen von Kanada…. Das alles spricht nicht gerade für viele verfügbare und günstige Angebote.

Das beste Angebot, das wir finden konnten, oder eher gesagt Danni mühsam rausgesucht hatte, war am Rande von Calgary. Somit lag unsere Unterkunft knapp 1,5 Autostunden von Banff, der Stadt mitten im Banff Nationalpark, entfernt.

Auf der Fahrt nach Calgary wurden wir dafür aber schon mit wundervollen Ausblicken belohnt. Es fühlte sich so an, als würde man Stundenlang über Panoramastraßen fahren.

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Da unser Fahrtag genau auf den „Canada Day 150“ fiel, ließen wir es uns trotz langer Fahrt nicht nehmen und fuhren abends noch mal in die Innenstadt, um dem 150 Jahre Kanada Feuerwerk beizuwohnen. Und wir wurden für unsere Mühen würdig entlohnt. 30 Minuten lang gab es ein überaus spektakuläres und teilweise sehr lautes Feuerwerk mit vielen Höhepunkten.

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Am nächsten Tag ging es dann so richtig los mit dem Banff Nationalpark… nach dem Ausschlafen… also ging es eher so semi-richtig los… Gegen Mittag trudelten wir an unserem ersten Ziel ein. Einen einfachen, nicht zu langen Wanderweg von dem Städtchen Banff aus.

Was dann geschah war alles andere als freundlich… Als wir guten Mutes den Weg entlang schritten, wurden wir heimtückisch vom tödlichsten Tier der Welt angegriffen. Lautlos näherten sie sich zu hunderten. Der Kampf war aussichtslos. Nach einiger Zeit mussten wir uns mit blutverschmierten Händen und Beinen geschlagen geben. Wir töteten zwar viele von ihnen, doch den Kampf konnten wir nicht gewinnen… die Mücken vertrieben uns aus dem Nationalpark.

 

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Bevor wir zum zweiten Tag aufbrachen mussten neue Waffen her… Mosquito Spray in großen Flaschen wurde gekauft und das Revier gewechselt. An diesem Tag ging es zum Healy Pass. Da wir wieder erst um 13 Uhr in Banff starteten und der Trek 6-7 Stunden hin und zurück dauern sollte, entschlossen wir uns zu trennen und schonmal vorzuspurten. Ein großer Teil des Weges ging durch den dichten Wald und da Banff als Bärenregion zählt, muss man hier auch acht geben, keinen Bären zu überraschen oder auf den Schwanz zu treten. Viele Wanderer haben daher Bärenspray und -glöckchen mit dabei. Leider haben wir aber auf der Wanderung keinen Bären aus der Ferne gesehen… und zum Glück auch keinen aus der Nähe 🙂

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Nach zwei ganzen Tagen im Nationalpark brachen wir dann wieder auf, um neue Gefilde zu erkunden. Dafür mussten wir wieder mit dem Auto durch den gesamten Nationalpark Richtung Westen fahren. Damit wir nicht nur den ganzen Tag im Auto verbringen, haben wir die Fahrt zu unseren nächsten planmäßigen Halt wieder auf zwei Tage aufgeteilt. Daher blieb uns am ersten Fahrtag noch die Zeit, eine kleine Wanderung am Lake Louise zu machen. Der schön gelegene Bergsee scheint eine der Hauptattraktionen im Nationalpark zu sein, denn als wir eintrafen war kein Parkplatz mehr frei und dutzende Verkehrslotsen wunken einen durch die Gegend. Letztendlich mussten wir weit entfernt parken und einen Shuttlebus zum See nehmen. Von dort wanderten wir dann… wie hunderte andere auch… durch den Wald zum höhergelegenen Mirror Lake (kreative Namesgebung weltweit).

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