Hörensagen

Von Luang Prabang aus ging es weiter mit dem Bus nach Phonsavan, der Hauptstadt der Region Xieng Khouang. Eine Busfahrt in Laos bedeutet immmer gleich einen ganzen Tag unterwegs zu sein und um eine Randerfahrung reicher. Daher decken wir darüber lieber den Mantel des Schweigens und versuchen einfach zu vergessen 🙂

In Phonsavan angekommen hatten wir dann richtiges Glück mit unserem Guesthouse. David, der Besitzer, ein mit einer Laotin verheirateter Belgier, holte uns an der Bustation ab und brachte uns zu unserer etwas absseits gelegen Unterkunft. Später brachte er uns dann zum Abendessen wieder in die Innenstadt und bemühte sich alles zu unserer Zufriedenheit zu gestalten.

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Luang Prabang

Nächster Halt: Luang Prabang! Wie nicht anders zu erwarten, war mal wieder der Bus das Mittel der Wahl zur Fortbewegung… eine andere Möglichkeit gibt es auch nicht, es sei denn man ist reich genug für einen privaten Fahrer. Ein Eisenbahn-Netz sucht man in Laos vergeblich.

Danni und Sarah hatten sich dazu entschlossen mitten in der Nacht aufzustehen um bei Sonnenaufgang der Mönchsfütterung beizuwohnen. Da ich mal ein wenig ausschlafen wolte und ich schon die letzte Mönchsfütterung entwürdigend fand, zogen die beiden alleine los.

Die Mönche ziehen durch die Straßen von Luang Prabang und empfangen Gaben von den Gläubigen am Straßenrand.

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Be Water My Friend

Von Vientiane aus ging es dann mit dem Bus weiter nach Vang Vieng. Das am Fluß Nam Xong gelegene Dorf gilt als Party und Szene Hochburg der Backpacker. Der Backpacker von Welt kommt hier her, um reichlich Alkohol zu konsumieren und nebenbei einige der actionreichen Attraktionen auszuprobieren. Nicht wenige der angetroffenen Touristen tragen ein Beerlao T-Shirt mit der Aufschrift „Drink Triple, See Double, Act Single“.

Diese nicht allzu clevere Kombination aus Alkohol und Actionsport führte im Jahr 2011 zu 22 tötlichen Unfällen und bis Mitte 2012 zu 6 weiteren. Als Reaktion darauf hat die laotische Regierung 24 Bars geschlossen, die überwiegend am Fluß gelegen waren.

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Vientiane – Stadt der geschlossenen Tempel

Am frühen Abend landeten wir in Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Außer uns ein schönes Plätzchen fürs Abendessen zu suchen, wird nur noch Einkaufen und früh ins Bett gegangen. Denn am nächsten Mittag sollte unser dritter Besucher eintreffen … Sarah.

Naja… Eher Nachmittag. Also blieb uns am Morgen noch etwas Zeit, schnell den Tempel um die Ecke zu besichtigen 🙂

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Hanoi – Bai Tu Long Bay – und zurück

Da unser Flieger erst am späten Nachmittag in Hanoi landete, blieb uns an diesem Tag nicht mehr viel Zeit. Wir verbrachten also den Rest des Tages damit noch kurz die Umgebung des Hotels zu erkunden und uns für die nächsten zwei Tage eine Tour zur Bai Tu Long Bay zu buchen.

Neben unzähligen kleinen Geschäften war das einzige wirkliche Highlight in der direkten Umgebung, das wir an diesem Abend noch entdecken konnten, die St. Jospeh Cathedral.

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Hue

Unser nächster Stop auf der Reise nach Norden durch Vietnam war Hue. (Die ganzen Vietnamesischen Städte haben noch unzählige merkwürdige Accents über den Buchstaben, von denen ich nicht einmal weiß, wie man sie macht.)

Hue war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams und gleichzeitig auch der Wohnort der Kaiserlichen Familie Nguyen. Das Palastareal wurde nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking errichtet. Während der Tet-Offensive im Vietnamkrieg wurde Hue und auch die Palastanlage stark beschädigt. Noch heute kann man in den Mauern die Einschusslöcher der Gewehre sehen und teilweise auch ganz zerstörte Mauerabschnitte. Seit 1993 ist die Zitadelle ein UNESCO Weltkulturerbe.

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Hoi An – Im Schein der Lampinions

Von Can Tho aus ging es dann aus dem Mekongdelta, dekadent wie wir sind, mit dem Flugzeug weiter nach Danang. Dort wurden wir schon von einem privaten Fahrer erwartet, der uns direkt weiter nach Hoi An gebracht hat. Hier erwartete uns der Jackpot an Unterkunft (wir machen gerne Werbung an dieser Stelle). Das Green Bud Guesthouse bietet für nur knapp 10€ eine super moderne und total saubere Unterkunft. Die Gastgeber sind sehr freundlich, es gibt einen kostenlosen Fahrradverleih und leckeres Frühstück 🙂

Da wir eine so tolle Unterkunft hatten, haben wir die Zeit in Hoi An etwas ruhiger angehen lassen, haben etwas ausgespannt und die Stadt in einem etwas langsameren Tempo erkundet.

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Das Mekongdelta

Von Ho-Chi-Minh-Stadt aus ging es für uns nach Can Tho. Ein Pärchen, das wir am Tag zuvor bei der Tour zu den Cu Chi Tunneln getroffen hatten, hatte uns empfohlen, nach Can Tho zu fahren und von dort aus eine Mekongdelta Tour zu machen.

Wir ließen es uns also nicht nehmen, diesem Vorschlag zu folgen und buchten ein Ticket für den Bus. Das Problem war dann nur den richtigen Bus zu finden. Denn als wir vom Busticketverkäufer zum Busbahnhof gefahren und da abgesetzt wurden, gab es auf einmal niemanden mehr, der Englisch konnte… und das bei einem Busbahnhof, wo etwa alle 1-2 Minuten ein Bus abfährt – überall hin ins Land. Wir fragten also eine Stunde lang jeden Bus, der abfuhr und erhilten als Antwort immer entweder ein „wait, wait“, „no“ oder ein Kopfschütteln. Nach der Stunde in sengender Hitze hat uns dann endlich ein Bus mitgenommen und zum Glück sogar in die richtige Stadt gebracht 🙂

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Good Mordning Vietnam

Nachdem wir bei der Flugbuchung mal wieder mehr aufs Geld als auf den Komfort geschaut haben, hieß es für uns von Nepal nach Vietnam über Kuala Lumpur. Nachdem wir etwa eine Stunde Verzögerung hatten, starteten wir gegen 22:30 Uhr endlich in Kathmandu. Ankunft war dann nach knapp 5h Flug um 5 Uhr in Kuala Lumpur. Nach drei Stunden warten im Transitbereich ging es gegen 8 Uhr weiter nach Vietnam, wo wir gegen 9:30 Uhr in Ho-Chi-Minh-City landeten.

Vom Flughafen aus fuhren wir direkt zur AirBnB Unterkunft, wo wir einen Großteil des Tages schlafenderweise verbrachten. Am Abend wurde dann die Stadt auf der Suche nach Nahrung erkundet. Bei der Gelegenheit wurde auch direkt für den nächsten Tag eine Tour zu den Cu Chi Tunneln gebucht.

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Alles hat ein Ende

Von dem Urzeit-Dschungel in Chitwan ging es dann wieder zurück in den Großstadt-Dschungel von Kathmandu. Allen Erfahrungen zum Trotz war das Verkehrsmittel der Wahl wieder der Fernbus … ohne Klimaanlage. Gut, viele Alternativen hat es jetzt nicht wirklich gegeben.

Wer sich jemals über den Fahrstil seines Busfahrers beschwert hat oder über die Hitze und Enge in deutschen Verkehrsbussen, den möchte ich eine solche Busfahrt als Therapiemöglichkeit gerne mal ans Herz legen. Ihr lernt zu, schätzen was ihr habt 🙂

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