Hoi An – Im Schein der Lampinions

Von Can Tho aus ging es dann aus dem Mekongdelta, dekadent wie wir sind, mit dem Flugzeug weiter nach Danang. Dort wurden wir schon von einem privaten Fahrer erwartet, der uns direkt weiter nach Hoi An gebracht hat. Hier erwartete uns der Jackpot an Unterkunft (wir machen gerne Werbung an dieser Stelle). Das Green Bud Guesthouse bietet für nur knapp 10€ eine super moderne und total saubere Unterkunft. Die Gastgeber sind sehr freundlich, es gibt einen kostenlosen Fahrradverleih und leckeres Frühstück 🙂

Da wir eine so tolle Unterkunft hatten, haben wir die Zeit in Hoi An etwas ruhiger angehen lassen, haben etwas ausgespannt und die Stadt in einem etwas langsameren Tempo erkundet.

Hoi An liegt etwa in der Mitte von Vietnam direkt am Südchinesischen Meer. In den ersten Jahrhunderten avancierte Hoi An zum größten Hafen in Südostasien, da er direkt an der Seidenstraße gelegen war. Im Verlauf der Jahre versandete das Hafenbecken aber immer mehr und neuere und größere Schiffe konnten den Hafen nicht mehr anlaufen. So verlor sich die Bedeutung des Hafens über die Jahrhunderte zusehends. Ab dem 18. Jahrhundert wurde dann immer mehr auf den Hafen von Danang ausgewichen. Diesem glücklichen Umstand zur Folge ist Hoi An eine der wenigen Städte, die in den beiden Indochinakriegen auf Grund ihrerer geringen strategischen Bedeutung weitgehend verschont geblieben ist. Die Altstadt von Hoi An ist heutzutage eine der großen Attraktionen des Landes.

Folgerichtig haben wir uns an unserem ersten Abend also natürlich direkt einmal dort hin begeben, um uns von dem Lichtermeer aus Lapinions verzaubern zu lassen.

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Was die Bilder vorteilhaft verschweigen sind die ca 327547 anderen Touristen, die an diesem Abend die selbe Idee hatten. Ein Spaziergang am Fluss gleicht etwa einem Spießroutenlauf vorbei an Händlern, die einem kleine schwimmende Kerzen für den Fluss verkaufen und Bootsfahrern, die einem eine Bootstour aufschwatzen wollen.

Am nächsten Tag machten wir uns dann daran, die Altstadt auch bei Tage zu besuchen. Denn neben einem wunderschönen Ambiente am Abend hat die Altstadt noch sehr viel mehr zu bieten. Verschiedene Tempel und Bauten aus der Kolonialzeit und auch aus der Zeit davor stehen hier zur Ansicht bereit. Tagsüber ist das Viertel im Gegensatz zur Nacht auch deutlich leerer. Achja. Zu bestimmten Tageszeiten und am Abend dürfen in der Altstadt keine Autos oder motorisierte Zweiräder fahren.

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In der tollen Altstadt kann man sich ganz schnell in der Zeit verlieren und ehe man sich versah, stand man schon wieder im Dunkeln umringt von schimmernden Lampinions – traumhaft schön.

Bevor es dann am nächsten Tag wieder mit dem Bus weiter gehen sollte, haben wir den Morgen damit verbracht noch einmal schnell zum nahegelegenen Strand zu radeln und zumindest einmal kurz einen Blick auf das Südchinesische Meer zu riskieren. Hunderte Palmen am türkisblauen Meer lassen hier schon fast Karibikfeeling aufkommen.

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Hoi An – Eine Empfehlung der Redaktion 🙂

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