Alles hat ein Ende

Von dem Urzeit-Dschungel in Chitwan ging es dann wieder zurück in den Großstadt-Dschungel von Kathmandu. Allen Erfahrungen zum Trotz war das Verkehrsmittel der Wahl wieder der Fernbus … ohne Klimaanlage. Gut, viele Alternativen hat es jetzt nicht wirklich gegeben.

Wer sich jemals über den Fahrstil seines Busfahrers beschwert hat oder über die Hitze und Enge in deutschen Verkehrsbussen, den möchte ich eine solche Busfahrt als Therapiemöglichkeit gerne mal ans Herz legen. Ihr lernt zu, schätzen was ihr habt 🙂

In Kathmandu angekommen ging es für das dynamische Quartett erst einmal gemeinsam nach Pashupatinath. Diese Tempelstätte, die wörtlich etwa „Herr des Lebens“ bedeutet, zählt zu den wichtigsten des Hinduismus. Seit 1979 ist sie ein UNESCO Weltkulturerbe.

Der eigentliche Tempel, der dem Gott Shiva als Herr des Lebens gewidmet ist, ist nur für Hinduisten zugänglich. Der Rest des Tempelbezirks ist für alle Besucher geöffnet.

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Der zweite wichtige Abschnitt des Areals ist der Bagmati Fluss. An den Ufern des Flusses werden die Leichen der Hinduisten (zumindest derer, die es sich leisten können) verbrannt und ihre Asche wird in den heiligen Fluss gekehrt (um es mal unpoetisch und direkt auszudrücken). Überwacht wird dieses Schauspiel von unzähligen Touristen, Gläubigen, Souvenierverkäufern, geldgeilen Sadhus und Affen.

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Für den nächsten Tag entschlossen Danni und ich uns dazu nach Bhaktapur zu fahren. Bhaktapur ist, wie auch Kathmandu, eine der drei Königsstädte Nepals. Die fehlende dritte Königsstadt, die wir uns leider nicht mehr ansehen konnten, ist Patan.

Mit dem Bus ging es also nach Bhaktapur und dann dort zu Fuß durch die stark vom Erdbeben gekennzeichnete Altstadt. Ettliche gestapelte Haufen von Backsteinen in den Straßen verrieten, dass hier der Wiederaufbau in vollem Gange ist. An unzähligen Baustellen sah man die Arbeiter entweder Schutt entfernen oder schon Rekonstruktionen errichten.

Da auch Bhaktapur seit 1979 ein UNESCO Weltkulturerbe ist, kann man wohl davon ausgehen, dass der weit fortgeschrittene Wiederaufbau an die Gelder der UNESCO geknüpft ist.

Die imposantesten Tempel und Geäude gibt es auf dem Durbar Square und dem Taumadhi Tole zu sehen. Jede menge Töpferwaren gibt es auf dem sogenannten Pottery Square zu erwerben.

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Als krönenden Abschluss für unsere Nepalreise ging es dann am Abend nach Bauddhanath. Bauddhanath ist ein kleiner Vorort von Kathmandu und bekannt für seine gleichgenannte Stupa. Diese Stupa ist eines der bedeutensten Ziele buddhistischer Pilger aus Nepal und dem Himalaya Umland. Sie ist 36m hoch, und zählt somit zu den Größten ihrer Art.

Zur Abenddämmerung finden sich hunderte Gläube und Touristen an der Stupa ein und umkreisen sie im Uhrzeigersinn. Die Pilger sprechen dabei leise Gebete vor sich hin und drehen an den Gebetsrollen, die im Kreis um die Stupa angeordnet sind.

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Somit neigte sich schon wieder der letzte Abend in einem Land dem Ende zu und am nächsten Tag hieß es für uns vier Abschied nehmen. Stephan und Julia flogen zurück nach Deutschland und für Danni und mich ging es weiter in Richtung Osten. Der gelbe Stern auf rotem Grund erwartete uns…

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