Bei der Speedbootfahrt zurück nach Santa Cruz stellten wir uns etwas besser an als zuvor. Drei schwimmende Omis und zwei sich am Boden krümmende Touristen später hatten wir gemütliche Sitze mitschiffs. Es stellt sich heraus, dass so eine Speedbootfahrt doch auch halbwegs entspannt sein kann und man keine Kopfschmerzen haben muss, wenn man am Ziel ankommt.
Zurück in Puerto Ayora gab es erstmal wieder ein entspanntes Frühstück. Diesmal die lokale Spezialität Bolones: eine aus Bananen und KeineAhnungWas gebackene Kugel.
Danach entschlossen wir uns den Tag etwas gemütlicher angehen zu lassen. Da das Boot diesmal wirklich schon um 6 Uhr abgelegt hatte und wir daher um halb 6 Uhr am Hafen sein mussten, hatten wir wieder mal eine kurze Nacht hinter uns.
Wir schlenderten also nach einer kurzen Pause im Hotelzimmer zur Laguna de las Ninfas, einer kleinen Salzwasserlagune fast innerhalb der Stadt. Die Lagune scheint eher ein Teenie-Treff zu sein, aber wir lassen uns unseren kleinen Spaziergang auf dem Boardwalk trotzdem nicht nehmen.
Anschließen machen wir erstmal wieder eine kleine Verschnaufpause im Hotel. Laute Musik stört aber nach geraumer Zeit unsere Ruhe und so findet wir heraus, dass an diesem Tag das Lobster-Festival ist.
Als wir am Abend dann das Festival besuchen wollten, war im Prinzip schon fast alles vorbei. Die Galapagosen scheinen wohl eher tagsüber zu feiern. Wir nutzten allerdings den Wink des Schicksals und bestellten uns in Los Kioskos zum Abendessen eine Languste und einen fangfrischen Fisch… und es schmeckte einfach fantastisch. Los Kioskos auf Santa Cruz ist definitv eine Sache, die man nicht verpassen darf, wenn man auf den Galapagos Inseln ist!
Nach dem Essen machten wir dann noch einen kleinen Abenspaziergang an der Uferpromenade und wir waren faziniert davon, dass man selbst vom Wasserrand aus die Rochen im Hafenbecken schwimmen sehen konnte.
Am nächsten Morgen war dann das Highlight Galapagos Inseln für uns vorbei. Wir liefen zu der nördlich der Stadt gelegenen Busstation und fuhren mit dem Bus erneut zum nördlichen Hafen der Insel. Von dort aus fährt eine Fähre die Passagiere auf eine kleine vorgelagerte Insel (Baltra), auf dem sich der Flughafen befindet. Mit etwas Verzögerung und einigen Streiterein hieß es für uns einige Stunden später… Bye bye Galapagos.
