Alle Beiträge von Tobias Bönning

Es mieft…

Nach unserem kleinen Intermezzo in Peru stand schon wieder das nächste Land auf dem Programm. Von Puno aus fuhren wir mit dem Bus über Copacabana weiter nach La Paz. Diesmal war der Bus leider nicht ganz so bequem wie die Busse in Peru davor, aber dafür wurden wir mit tollen Aussichten auf den Titikakasee belohnt.

Die Grenzüberquerung nach Boliven verlief zwar etwas unorganisiert und langsam, letztendlich aber problemlos. Später mussten wir dann noch einen Zulauf des Sees mit der Fähre überqueren, wir auf einem Boot und unser Bus auf einem anderen… es gab ständig was zu tun…

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Pumafelsen

Früh am Morgen liefen wir zu der Agentur, bei der wir am vorherigen Tag unser Ticket für die Weiterfahrt gebucht hatten. Von dort aus wurden wir von der netten Agenturientin zum Busbahnhof gebracht und quasi mütterlich in den Bus gesetzt… so hatten wir nicht einmal die Gelegenheit, irgendetwas falsch zu machen…

Die Busfahrt an sich war schon ein Highlight. In einem super bequemen Bus fuhren wir über die Hochebenen von Peru, konnten wunderschöne Bergpanoramen und Alpacas beim Grasen beobachten. Während Danni stundenlang am Fotografieren war, genoß ich nebenbei das beste Internet seit Wochen… Ja! Im Bus, auf den Hochebenen von Peru, fernab jeglicher Stadt hatten wir besseres Internet als in Lima oder Cusco…
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Cusco

Zurück in Cusco fielen wir direkt völlig erschöpft ins Bett. Die letzten zwei Tage hatten ziemlich viel Kraft gekostet und daher entschlossen wir uns, erst einmal schön auszuschlafen. Nach einem Frühstück an späten Morgen zogen wir dann los Richtung Innenstadt, um uns die Top-Attraktionen von Cusco anzusehen… und natürlich kleine Umwege zu weniger spektakulären Sites zu machen.

Der Weg führte uns als erstes zur Iglesia de San Blas. Die prächtige Kirche ist am gleichnamigen Platz Plaza San Blas gelegen und verdeutlichte mal wieder den Reichtum der Kirche.
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Machu Pikachu

Unser nächster Tag begann schon früh morgens im Lima. Um 7:20 Uhr sollte uns ein Flughafenshuttle vor dem Hotel um die Ecke abholen. Um 7:30 Uhr bog der Sprinter dann langsam um die Ecke und lud uns ein. Gemächlich ging es im Berufsverkehr durch Lima noch weitere Passagiere einsammeln und dann schließlich zum Flughafen. Dort endlich angekommen, wurde die Zeit schon langsam knapp und wir rannten mit unserem Gepäck zum Schalter zum Einchecken. Von dort aus hetzten wir weiter durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate.

Gerade als wir dort eintrafen, kam dann pünktlich die Durchsage, dass unser Flug leider etwas verspätete war… „)(§$“§(&§“@$“§(. Umsonst gehetzt. Wir verschnauften also noch kurz und dann startete unser Flug nach Cusco. Dort angekommen trafen wir auf ein anderes deutsches Pärchen, mit dem wir uns ein Taxi in die Stadt teilten. Machu Pikachu weiterlesen

Lima

Spät am Abend landeten wir endlich in Lima. Da die Gegend um den Flughafen nicht als die sicherste gilt, nahmen wir uns noch im eingezäunten Bereich ein Taxi und ließen uns zu unserem AirBnB bringen… natürlich mit Pförtner im sicheren Viertel Miraflores.

Am nächsten Morgen stürzten wir uns dann gleich ins Getümmel. Wieder mal war der erste Antrieb die Suche nach einem Reiseführer. Nachdem wir in Quito so enttäuscht wurden, hatten wir die Hoffnung zumindest in Lima einen Reiseführer für Südamerika zu bekommen (um in den folgenden Ländern nicht wieder das gleiche Problem zu haben).

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Galapagos – Das Ende

Bei der Speedbootfahrt zurück nach Santa Cruz stellten wir uns etwas besser an als zuvor. Drei schwimmende Omis und zwei sich am Boden krümmende Touristen später hatten wir gemütliche Sitze mitschiffs. Es stellt sich heraus, dass so eine Speedbootfahrt doch auch halbwegs entspannt sein kann und man keine Kopfschmerzen haben muss, wenn man am Ziel ankommt.

Zurück in Puerto Ayora gab es erstmal wieder ein entspanntes Frühstück. Diesmal die lokale Spezialität Bolones: eine aus Bananen und KeineAhnungWas gebackene Kugel.

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Galapagos – Isabela

Es ging also wieder mit dem Speedboot von Santa Cruz nach Isabela. All die Hoffnungen, diesmal weiter hinten sitzen zu können, wurden jäh zerschlagen und nach fünfmaligen Umsetzen durch die Crewmitglieder, saßen wir beide wieder zusammen ganz vorne. Als Bonus hatten wir diesmal noch mehr Seegang als bei der ersten Überfahrt und die Fahrt dauerte auch noch eine Stunde länger.

Mit Rückenschmerzen und einem dröhnenden Schädel legten wir nach drei Stunden vor Isabela an. Natürlich wieder nicht am Steg, sondern kurz davor. Diesmal kostete das Wassertaxi auch doppelt so viel, wie auf Santa Cruz… Wenigstens konnten wir uns die Zeit während der Bootsfahrt damit vertreiben, dass wir beide das Funkeralphabet auswendig lernten, das im Boot an der Wand hing. Galapagos – Isabela weiterlesen

Galapagos – Santa Cruz

Von San Cristobal aus ging es also mit dem Speedboot früh morgens nach Santa Cruz, genauer gesagt nach Puerto Ayora, der größten Stadt von Galapagos. Nach nur wenigen Minuten Fahrt auf dem Boot merkten wir doch sehr schnell, dass die drei 300 PS Riesenmotoren nicht nur zur Zierde am Heck angebracht waren. Ohrenbetäubend schoss das Boot durch die Wellen. Gnade denen, die weit vorne im Boot sitzen mussten… Mist, wir hätten uns wohl irgendwie besser durchsetzen müssen bei der Sitzplatzwahl.

Nach zwei Stunden Schleudertrauma und Bandscheibenvorfall hatten wir die Tortur überstanden. Wer einen schwachen Magen hat, sollte vor der Überfahrt beten und für einen Sitzplatz am Heck den ein oder anderen Passagier über Bord schupsen… Die Kotztüten baumelten jedenfalls süffisant grinsend von der Decke.

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Galapagos – San Cristobal

Mit dem Taxi starteten wir unseren Weg zum nächsten Highlight. Wir fuhren zum Flughafen von Quito und flogen von dort aus, nachdem wir 10$ Gebühr p. P. berappt hatten und den zusätzlichen Gepäckcheck über uns ergehen ließen, über Guayaquill nach San Cristobal, genauer gesagt nach Puerto Baquenzo Moreno. Dort angekommen, durften wir dann nochmal 100$ Nationalparkgebühr p. P. bezahlen und dann waren wir endlich angekommen auf Galapagos.

Leider hatten wir das gute Wetter in Quito zurück gelassen und so liefen wir vom Flughafen aus bei leichtem Nieselregen zu unserer Unterkunft, die nur 1,5km entfernt war. Puerto Baquenzo Moreno ist nicht wirklich eine große Stadt und direkt am Flughafen, aber über den Fluglärm wird sich wohl kaum jemand beschweren, so wenige Flugzeuge wie hier her fliegen. Außerdem ist sie die Hauptstadt der Region Galapagos und die einzige Stadt der Insel.

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Back to Quito

Nach einem sehr anstrengenden und langen Tag kamen wir am Abend wieder in Quito an. Mit dem Taxi fuhren wir vom Busbahnhof zu unserer Unterkunft und an der Rezeption erwartete uns der Jackpot der ecuadorianischen Hotelbesitzer. Mit fließendem Englisch wurden wir begrüßt und auf all unsere Fragen zu unserer geplanten Tour am nächsten Tag wusste er Antwort und schrieb uns diese detailliert nieder… um unsere Schmutzwäsche kümmerte er sich selbstverständlich auch noch… ein wahrer Traum nach einem solchen Tag.

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