Galapagos – Isabela

Es ging also wieder mit dem Speedboot von Santa Cruz nach Isabela. All die Hoffnungen, diesmal weiter hinten sitzen zu können, wurden jäh zerschlagen und nach fünfmaligen Umsetzen durch die Crewmitglieder, saßen wir beide wieder zusammen ganz vorne. Als Bonus hatten wir diesmal noch mehr Seegang als bei der ersten Überfahrt und die Fahrt dauerte auch noch eine Stunde länger.

Mit Rückenschmerzen und einem dröhnenden Schädel legten wir nach drei Stunden vor Isabela an. Natürlich wieder nicht am Steg, sondern kurz davor. Diesmal kostete das Wassertaxi auch doppelt so viel, wie auf Santa Cruz… Wenigstens konnten wir uns die Zeit während der Bootsfahrt damit vertreiben, dass wir beide das Funkeralphabet auswendig lernten, das im Boot an der Wand hing. Galapagos – Isabela weiterlesen

Galapagos – Santa Cruz

Von San Cristobal aus ging es also mit dem Speedboot früh morgens nach Santa Cruz, genauer gesagt nach Puerto Ayora, der größten Stadt von Galapagos. Nach nur wenigen Minuten Fahrt auf dem Boot merkten wir doch sehr schnell, dass die drei 300 PS Riesenmotoren nicht nur zur Zierde am Heck angebracht waren. Ohrenbetäubend schoss das Boot durch die Wellen. Gnade denen, die weit vorne im Boot sitzen mussten… Mist, wir hätten uns wohl irgendwie besser durchsetzen müssen bei der Sitzplatzwahl.

Nach zwei Stunden Schleudertrauma und Bandscheibenvorfall hatten wir die Tortur überstanden. Wer einen schwachen Magen hat, sollte vor der Überfahrt beten und für einen Sitzplatz am Heck den ein oder anderen Passagier über Bord schupsen… Die Kotztüten baumelten jedenfalls süffisant grinsend von der Decke.

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Galapagos – San Cristobal

Mit dem Taxi starteten wir unseren Weg zum nächsten Highlight. Wir fuhren zum Flughafen von Quito und flogen von dort aus, nachdem wir 10$ Gebühr p. P. berappt hatten und den zusätzlichen Gepäckcheck über uns ergehen ließen, über Guayaquill nach San Cristobal, genauer gesagt nach Puerto Baquenzo Moreno. Dort angekommen, durften wir dann nochmal 100$ Nationalparkgebühr p. P. bezahlen und dann waren wir endlich angekommen auf Galapagos.

Leider hatten wir das gute Wetter in Quito zurück gelassen und so liefen wir vom Flughafen aus bei leichtem Nieselregen zu unserer Unterkunft, die nur 1,5km entfernt war. Puerto Baquenzo Moreno ist nicht wirklich eine große Stadt und direkt am Flughafen, aber über den Fluglärm wird sich wohl kaum jemand beschweren, so wenige Flugzeuge wie hier her fliegen. Außerdem ist sie die Hauptstadt der Region Galapagos und die einzige Stadt der Insel.

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Back to Quito

Nach einem sehr anstrengenden und langen Tag kamen wir am Abend wieder in Quito an. Mit dem Taxi fuhren wir vom Busbahnhof zu unserer Unterkunft und an der Rezeption erwartete uns der Jackpot der ecuadorianischen Hotelbesitzer. Mit fließendem Englisch wurden wir begrüßt und auf all unsere Fragen zu unserer geplanten Tour am nächsten Tag wusste er Antwort und schrieb uns diese detailliert nieder… um unsere Schmutzwäsche kümmerte er sich selbstverständlich auch noch… ein wahrer Traum nach einem solchen Tag.

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Und es geht noch weiter hoch

Nach unserer erfolglosen Buchsuche (man kann es nicht oft genug erwähnen) fuhren wir mit dem Bus in das ca. 2-3 Stunden entfernte Latacunga. Die Panamerikana bildet an diesem Straßenabschnitt die Straße der Vulkane, denn sieht führt auf einer Länge von 150km an unzähligen großen und kleinen Vulkanen vorbei. Die größten beiden von ihnen und damit die höchsten Berge Ecuadors sind der Chimborazo (6268m) und der Cotopaxi (5897m).

Latacunga selbst liegt unweit des Cotopaxi und sollte für uns die Ausgagsbasis für die nächsten zwei Tage darstellen.

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Hoch – Höher – Quito

Vom Seelevel aus in Cartagena flogen wir mit Zwischenstopp in Bogotá weiter in die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Quito liegt 2850m über dem Meeresspiegel und ist damit knapp 200m höher als Thimphu in Bhutan. Für Klugscheisser: La Paz ist nicht die offizielle Hauptstadt von Bolivien, sondern Sucre…

Als wir uns am Abend vom Flughafen mit dem Uber zu unserem AirBnB bringen ließen, konnten wir schon einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen betrachten. Das Panorama in der Stadt war einfach zu jedem Zeitpunkt atemberaubend. Noch ein bisschen besser wurde es, als uns die Dachterrasse unserer Unterkunft gezeigt wurde. Von hier aus hatte man auch einen tollen Blick über die Stadt.
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Cartagena

Mit dem Bus ging es weiter zu unserem letzten Stopp in Kolumbien, nach Cartagena. Die Stadt wurde 1533 von Pedro de Heredia gegründet und gilt als eine der ersten spanischen Siedlungen in Südamerika. Auf Grund seiner Lage wuchs die Stadt sehr schnell und wurde zu einem der bedeutendsten Häfen in Südamerika, über den die Spanier ihre Waren verschifften.

Dies war auch der Grund, warum die Stadt immer wieder Ziel von Piratenüberfällen wurde. Nach einem Überfall von Sir Francis Drake fiel die Entscheidung eine Stadtmauer zu errichten und die Wehranlage San Felipe zu errichten.
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Escobar auf Dschungelpfaden

Unser Weg durch Kolumbien führte uns als nächstes nach Medellin. In Europa ist Medellin wahrscheinlich hauptsächlich bekannt durch das Medellin-Kartel und Pablo Escobar, die in den 80er Jahren die Kokainherstellung im großen Stil entwickelten und ca. 80% des weltweiten Kokainhandels kontrollierten. Seit dem Tod Escobars befindet sich die Stadt aber im Wandel und wurde 2012 vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt der Welt gewählt.

Heute ist Medellin mit knapp 3,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Metropolregion hinter Bogotà. Sie trägt auf Grund des Klimas auch den Beinamen: „Stadt des ewigen Frühlings“.

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