Von Pakse zu den 4000 Inseln

Nachdem wir alle den Dschungel unbeschadet überstanden hatten ging es für uns aus dem Norden von Laos ganz nach unten in den Süden bis kurz vor die kambodschanische Grenze nach Pakse.

Eine solche Busfahrt dauerte dann gerne auch mal 17 Stunden und mit zunehmenden Schmerzen am Gesäß und wiederholtem Sekundenschlaf des jungen Busfahrers, sehnte man sich immer mehr dem Ziel entgegen. Vor Ort klappte dann Gott sei Dank trotz später Stunde alles reibungslos und so wurden wir von einem Tuk-Tuk ins Hotel gebracht, wo wir mitten in der Nacht einchecken konnten… weil der Rezeptionist auf einer Liege in der Eingangshalle schlief.

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug zum Vat Phou Champasak Tempel geplant. Der Tempel wurde im 11. und 12. Jahrhundert von den Khmer erbaut und ist somit älter als die bekannten Khmer Tempel aus Ankor.

Auf drei Terassen verteilen sich die Ruinen von mehreren Tempelgebäuden und ein Großteil der Wege und Gebäude wurde bereits vom Wald zurückerobert. Am obersten Ende der Tempelanlage befindet sich die heilige Quelle, die das Wasser langsam aber stetig den heiligen Phallusberg herab laufen lässt.

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Gerade noch rechtzeit erreichten wir auf dem Rückweg das rettende Tuk-Tuk, bevor ein Platzregen über uns hernieder geht. Mit noch weiter zunehmenden Regen kamen wir trotz heruntergelassener Schutzplanen völlig durchnässt am Hotel an … der Rest des Tages fiel buchstäblich ins Wasser.

Für den nächsten Tag war dann schon direkt wieder dei Weiterfahrt geplant. Vom Busfahren können wir wohl einfach nicht genug kriegen…

Es ging also mit dem Minivan von Pakse aus nach Nakasong. Dort wurden wir am Busbahnhof abgesetzt und musste das kurze restliche Stück zum Fluss laufen. Von dort aus ging es dann weiter mit einer kleinen Fähre den Mekong entlang zu unserem Ziel, den 4000 Inseln. Don Khon, die Insel unserer Wahl, ist eine der südlichsten Inseln und etwa 8km breit und 16km lang. Der Mekong selbst kann in der Regenzeit bis zu 14km breit sein.

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Auf der Insel selbst gibt es wenig zu tun, und so ist es auch wenig verwunderlich, dass die Balkons unserer Unterkunft mit Hängematten versehen sind. Hier fröhnt man dem Nichtstun…

Tags darauf ließen wir es uns dann aber nicht nehmen,  ein Boot zu mieten und etwas angrenzendes Sightseeing zu betreiben. Unweit der 4000 Insel befindet sich nämlich der Khonephapheng Wasserfall, der drittgrößte Wasserfall der Welt (gemessen an der Wassermenge) und der größte in Asien. Mit einer Breite von 1km und einer Höhe von 15m bietet er schon ein recht beeindruckendes und lautes Schauspiel. Dieser Wasserfall ist die Hauptursache dafür, dass der Mekong nicht als Wasserstraße für die große Handelsschiffahrt verwendet werden kann.

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Danach ging es dann mit dem Boot zurück zu unserer Unterkunft und von da aus mit dem Tuk-Tuk zur südlichsten Spitze von Don Khon. Hier hatten wir uns erneut ein Boot gemietet und eine Flussdelfin-Besichtigungstour gestartet, denn im Mekong soll es Flussdefline geben… angeblich… Traurigerweise konnten wir auf unserer einstündigen Tour auf dem Mekong keinen einzigen schüchternen Delfin entdecken und mussten leider unverichteter Dinge wieder von Dannen ziehen…

Am nächsten Tag hieß es dann für uns alle „ab zurück nach Pakse“ zu einem letzten gemeinsamen Tag. Denn an diesem Abend ging es für Sarah mit dem Nachtbus zurück nach Vientiane und Danni und ich würden am nächsten Tag nach Kambodscha aufbrechen…..

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