Heide und Ian hießen und mit offen Armen und einer Dose und Gefriertruhe voller weltberühmter Ginger Biscuits willkommen.
Wir hatten die wahl zum Schlafen zwischen dem Gästezimmer auf dem Dachboden, dem Hexenhäuschen neben dem Haus und der Berghütte weiter oben am Hang… wow. Wir entschlossen uns für ersteres und gingen nach einer warmen Dusche erst mal erschöpft zu Bett. Täglich warm duschen zu können (oder überhaupt duschen zu können) und jederzeit auf ein sauberes Klo gehen zu können waren bis Dato schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Man merkt schnell, wie sich die eigenen Ansprüche und Erwartungen ändern können 🙂
Den nächsten Tag begannen wir mit einem ausgedehnten Frühstück und einer anschießenden Führung über das etwa 10 ha große Grundstück, was wohl für neuseeländische Verhältnisse eher klein ist … aber für unsere Verhältnisse eher riesig 🙂
Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam mit einer Menge Geplauder, uns von Heide mit leckerem Essen verwöhnen lassen, und Schwelgen in alten Zeiten.
Am nächsten morgen brachen wir dann gemeinsam auf zum benachbarten (wortwörtlich) Kahurangi National Park, um dort einen kleinen Walk entlang eines Baches bis hoch zur Quelle zu machen. Auf dem Weg dorthin versuchte sich Ian mit seinem geballten Wissen all unseren Fragen zu Flora und Fauna zu stellen und uns mit fundiertem Fachwissen zu bereichern.
Am Nachmittag kam uns dann noch Uti besuchen, zusammen mit ihrem Hund Bumsmaus (kein Scherz). Uti ist die Schwester von Heide. Heide ist die Schwester von Hannes. Hannes ist … Und wieder endete der Tag mit gemeinsamen Essen genießen und Erinnerungen schwelgen 🙂
Für den darauf folgenden Tag stand dann der Abel Tasman Park auf dem Programm und das daraum liegende Areal. Den Anfang machten die Te Waikoropupu Springs, denen wir mit der Hilfe eines kleinen Rundwalks einen Besuch abstatteten. Von dort aus brachen wir auf zum Strand vom Split Apple Rock an dem wir dann etwas die Mittagszeit verbrachten. Anschließend ging es direkt weiter zu einem Track entlang der Küste des Abel Tamsan Parks, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf das Meer und die reich bewachsene Küste hat. Dort fanden wir dann auch die Nationalpflanze Neuseelands, den Silberfarn.
Der Tag danach sollte dann schon unser letzer vollständiger Tag bei Heide und Ian sein. Größtenteils verbrachten wir den Tag ruhig und erholsam. Unter anderem kam Hansi zusammen mit seinem Hund Siggy zu Besuch und wir machten gemeinsam einen kleinen Spaziergang über das Anwesen. Hansi ist der Sohn von Heide…
Am nächsten Morgen hieß es dann für uns schon wieder: Sachen packen und ab in den Van in Richtung Picton. Dort wartete dann schon die Fähre nach Wellington und mit ihr eine tolle Seefahrt durch die Marlborough Sounds. Wieder einmal hatten wir Glück mit dem Wetter, und diesmal auch Glück mit der Tierwelt. Neben den weit verbreiteten Robben sahen wir auch Delphine neben dem Schiff entlangschwimmen. Leider waren diese aber zu schüchtern fürs Foto.
Uns bleibt nur vielen Dank an Heide und Ian zu sagen, für die liebevolle Aufnahme und die tolle Zeit miteinander…. und natürlich für die Ginger Biscuits. Gerne wären wir noch länger geblieben. 🙂