Es war soweit… nach knapp vier Monaten in Asien ging es für uns auf in neue Gefilde. Das nächste Ziel hieß Kanada… neues Klima, ein ganz anderer Schlag Menschen und westlicher Luxus 🙂
Von Taiwan ist ja bekanntlich der kürzeste Weg nach Vancouver über Manila… naja, oder zumindest der günstigste… und so flogen wir mit Philippine Airlines zuerst von Taipeh nach Manila und dann nach 8h Aufenthalt weiter nach Vancouver. Um 19:45 Uhr flogen wir los und um 17 Uhr am gleichen Tag kamen wir an … yeah, wir waren vorwärts in die Vergangenheit geflogen… die Datumsgrenze macht es möglich.
Nach erfolgreicher und unproblematischer Einreise wurden wir am Flughafen schon freudig erwartet. Christel und Hannes hatten sich kurzfristig dazu entschlossen uns in Kanada für zwei Wochen zu besuchen. Bevor aber unsere Reise los ging, mussten wir erst noch schnell unser fünftes Gruppenmitglied abholen: Crawl the Warrior King!
Dann ging es erst mal ins AirBnB, um nach dem langen Flugtag ordentlich auszuschlafen. Am nächsten Tag ging es gleich los in die Innenstadt von Vancouver. Den Anfang machte der Canada Place und sein Umfeld. Neben zwei echten Kreuzfahrtschiffen gab es dort ein Gebäude in Form eines großen Schiffes zu sehen… mit etwasFantasie.
Danach ging es zur angrenzenden Altstadt von Vancouver, Gastown. Gastown wurde 1867 von dem britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton gegründet. Als es 1886 die Stadtrechte erlangte, wurde es in City of Vancouver umbenannt. Das Highlight von Gastown ist die Steamclock, eine mit Dampf betriebene Uhr, die als „Glockenschlag“ eine Melodie auf vier Dampfpfeifen spielt. (Ein echtes Highlight, zu jeder vollen Stunde ist es gerammelt voll mit Touristen.)
Anschließend ging es weiter zum Stanley Park. Er ist mit knapp 405 Hektar der größte Stadtpark Kanadas und belegt vollständig eine Halbinsel vor der Altstadt von Vancouver. Benannt ist der Park nach Frederick Stanley. Er war sowohl Kolonialminister und Generalgouverneur von Kanada. (Für die Eishockey Fans unter euch: Der Stanley Cup ist nach der selben Person benannt.)
Im Stanley Park gibt es ein mehr als 200km langes Netz von Spazierwegen …. von denen wir wohl nur ein minimalen Teil geschafft haben 🙂
Zuerst haben wir die Totempfähle besichtigt, die hier von verschiedenen Nordwestküstenindianerstämmen gesammelt und ausgestellt wurden. Sie stammen aus dem 19. und frühen 20. Jh.
Danach ging es dann noch weiter zu einer jungen Frau im Neoprenanzug (leider aus Stein) und dem Leuchtturm (auch aus Stein).
Am nächsten Tag ging es dann gleich los in die angrenzende Natur. Da uns der Eintritt für den Capilano Canyon zu teuer war (50$, die spinnen, die Kanadier) entschieden wir uns für den Lynn Park. Er wurde 1912 eröffnet, bietet wie der Capilano Canyon eine lange Hängebrücke und hat ein paar wunderschöne Wege durch den Wald entlang eines Bachlaufs.
Tags darauf ging es weiter zur nächsten Station, oder eher gesagt zum nächsten Zwischenstop. Wir verließen zusammen mit Crawl die Stadt und fuhren Richtung Osten. Ziel des Road Trips war Kamloops, um dort eine Nacht Pause einzulegen und am nächsten Tag noch weiter nach Osten zu fahren.
Um uns die Fahrt nach Kamloops noch etwas zu versüßen, machten wir unterwegs Halt in Harrison. Hier gab es neben den Hot Springs einen wundervollen Bergsee zu bewundern … und einen leckeren Caramel Macchiatto.
Ein Blog-Eintrag in dem das Wort „Tempel“ nicht vorkommt – irgendwas läuft da falsch ^^
Wir wollten euch eine Pause gönnen…