Nachdem wir Sarah bei ströhmenden Regen in Pakse verabschiedet hatten, haben wir auch noch eine finale Nacht in Laos verbracht. Am nächsten Morgen wurden wir schön früh… wie sollte es sonst auch sein, die Asiaten stehen ja nicht auf Ausschlafen… von einem Minivan abgeholt.
Danni und ich hatten über ein kambodschanisches Unternehmen online (sehr fortschrittlich) eine Bustour von Pakse nach Siem Reap gebucht. Dies sollte die erste Überland-Grenzüberquerung auf unserer Reise werden! Der Minivan kam pünktlich und wir hatten sogar in dem kleinen Gefährt Platznummern und reservierte Sitze. Also der Fahrer jedoch sah, wie ich gequält und zusammengefaltet in der zweiten Reihe saß, durften wir beide uns in die erste Reihe setzen, wo deutlich mehr Beinfreiheit war… Die Kambodschaner, die eigentlich die Sitzplatzreservierung hatten, mussten dann in die zweite Reihe… schien aber keinen gestört zu haben.
An der Grenze mussten wir dann erst mal aus Laos ausreisen. Dazu muss man ein Din A4 Blatt mit allen möglichen persönlichen Daten ausfüllen (die gleichen wie auch schon beim Einreisen) und dann ging es zum Ausreisestempel… wo der freundliche Grenzbeamte 2$ für den Stempel verlangte. Ja, die Grenze ist bekanntermaßen korrupt und so zahlt man seine 2$ und geht dann zu Fuß durchs Niemalsland bis zur kambodschanischen Seite. Hier füllt man brav wieder einen Papierbogen mit den gleichen perönlichen Daten aus und bekommt dann sein Visum für 35$. Drei Schalter weiter darf man sich dann den Einreisestempel abholen, gegen eine Gebühr von 2$… ja, auch diese Seite der Grenze ist korrupt. Also auch hier einfach gezahlt und dann ging es mit dem Minivan weiter. In einer namenlosen (ok, ich weiß den Namen nicht mehr) kleinen Stadt wurde dann der Van getauscht und mit diesem fuhren wir bis Siem Reap, wo wir am Abend gut ankamen.
Den ersten Tag in Siem Reap verbrachten wir dann größtenteils faulenzend und organisierend. Nachmittags machten wir uns auf den Weg, uns einen Roller für die nächsten Tage zu mieten. Diesmal gab es einen semi-automatischen Roller für knapp 7$ pro Tag. Wichtige Verkehrsregel in Kambodscha: Am Tag ist es strengstens verboten mit Licht zu fahren! … Im Gegenzug ist es allerdings erlaubt, nachts ohne Licht zu fahren…
Mit dem Roller zogen wir dann direkt los, uns am späten Nachmittag ein Dreitagesticket für Angkor zu kaufen. Wer das Ticket nach 16:45Uhr kauft, der darf noch am gleichen Tag in das Areal und hat dann trotzdem ein gültiges Ticket für die nächsten drei Tage.
Ihr dürft also raten, was wir die nächsten drei Tage so gemacht haben… richtig, Tempel, Tempel, Tempel, Tempel, Tempel…
Da eine ausführliche Erklärung wohl den Rahmen des Blogs sprengen würde, gibt es hauptsächlich Bilder zu sehen. Nähere Informationen zu Angkor und seiner Geschichte findet ihr z. B. auf Wikipedia.
Sra Srang:
Pub Street:
Angkor Wat (Größtes religiößes Gebäude der Welt. Symbolisiert den Mount Meru, den Berg, auf dem die hinduistischen Götter wohnen.):
Prasat Kravan:
Banteay Kdei Tempel:
Ta Prohm (Hier wurde Tomb Raider gedreht(2001)):
Takeo:
Ta Nei:
Prae Roup:
Angkor Thom (Die letzte Hauptstadt des Khmer-Reichs (12 Jhd.)):
Beinhaltet: Terrace of Elephants, Terrace of the Leper King, Royal Palace & Phineanakas Tempel, Baphouon
Bayon:
Prasat Preah Khan:
Ta Som:
Neak Pean:
Krol Ko:
Eastern Mebon: