Der nächste Tag führte uns langsam ganz in den Norden der Coromandel Peninsula, zum Stony Bay. Auf Empfehlung von Usch hin haben wir ca 30 Km Gravel Road auf uns und Betty genommen (seid dem quitscht sie auch hin und wieder) und sind gemächlich dort hin gepoltert.
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Roadtrip nach Coromandel
Nach unserer erschöpfenden Wüstenwanderung am Vortag, haben wir uns entschlossen erstmal einen Roadtrip Tag einzulegen und von Mangonui aus in den Süden zu fahren bis Kaiaua. Damit hatten wir direkt an einem Tag den Großteil der Strecke bis Coromandel zurückgelegt.
Betty beginnt von Tag zu Tag (gefühlt) mehr zu klappern, und wir hoffen, dass sie nicht vor dem 7. auseinander fällt, denn da werden wir sie zurückgeben und auf die Südinsel wechseln. Inzwischen hat auch schon die Warnleuchte „Check Brake Pads“ angefangen zu leuchten, aber wir sind optimistisch, dass sie uns die restlichen Tag weiterhin tapfer zur Seite steht.
Es ist eine F***ing Wüste
Da es schon relativ spät war, haben wir die Nacht am Cape Reinga verbracht. Zum ersten mal auf einem kostenpflichtigen Campingplatz (eine andere Möglichkeit hat es leider nicht gegeben).
In unserem Reiseführere stand etwas von einer schönen Rundtour am Cape Reinga. Über Schafswiesen und durch Waldgebiete sollte dieser familientaugliche Rundweg zum Twilight Beach führen. Die Rede war von kleineren Passagen in Sanddünen…
Cape Reinga und das Ende der Welt
Am nächsten Tag erreichten wir nach einer inzwischen schon recht langen Fahrt die Spitze Neuseelands. Hier ganz im Norden treffen die Tasmanische See und der Pazifische Ozean in ihrer vollen Macht aufeinander. Die Wellen des Pazifik kommen von rechts und prallen tosend auf die Wellen der Tasmanischen See. Hier fällt es einem schnell leicht, sich klein und unbedeutend zu fühlen.
Für die Maori ist dies ein heiler Ort, denn in ihrer Kultur glaubt man, dass hier die Verstorbenen in das Reich der Vorfahren übergehen.
Eine neue Reise beginnt
Angekommen in Neuseeland, machten wir uns direkt auf den Weg, unsere neue Begleiterin abzuholen. Sie ist schon etwas älter und etwas klapperig, hat aber einen versteckten Doscht, der so manch Jung-Student vor Neid erblassen lassen würde. Zu unseren Glück ist ihr Geschmack auch sehr erlesen und so trinkt sie nur das feinste Unleaded (Benzin), dass hier mit 1,8 – 2,0$ zu Buche schlägt. Damit ist das Stöffchen etwa 70 – 80 Cent teurer als Diesel.
Das Ende Tasmaniens
Unsere letzte Zeit auf Tasmanien haben wir damit verbracht den Leuchtturm von Low Head und dessen Umfeld zu besuchen.
