Der nächste Tag führte uns langsam ganz in den Norden der Coromandel Peninsula, zum Stony Bay. Auf Empfehlung von Usch hin haben wir ca 30 Km Gravel Road auf uns und Betty genommen (seid dem quitscht sie auch hin und wieder) und sind gemächlich dort hin gepoltert.
Long Story Short: Es hat sich absolut gelohnt. Stony Bay liegt einsam und verlassen kilometerweit von der nächsten Stadt entfernt. Der Campingplatz ist direkt an der Bucht zwischen aufragenden „Bergen“ auf jeder Seite gelegen. Er ist riesig groß und zu unserem Glück war er kaum noch besucht. Wir waren auf unserem großen Wiesenabschnitt komplett alleine, mit einem fantastischen Blick auf die Bucht.
Das einzige vor dem man sich hier fürchten muss, sind die organisierten Entenbanden. Vier sehen niedlich aus und lenken ab, die fünfte kommt heimlich von hinten und knabbert am Schuh. Man bekommt den Eindruck, dass sich auch hin und wieder ein süßes Hoppelhäßchen auf dieses makabere Spielchen mit einlässt und die Enten unterstützt. Wenn all das nichts nützt, dann gehen die Enten zum Frontalangriff über, und belagern das Auto.
Leider hat uns am Stony Bay das Wetter zum ersten mal im Stich gelassen. Am nächsten Morgen lagen die Berge im Nebel und es regnete den ganzen Morgen. Daher haben wir uns entschlossen auf einen Track zu verzichten, und die Bucht hinter uns zu lassen um weiter in den Süden zu ziehen.