Da es schon relativ spät war, haben wir die Nacht am Cape Reinga verbracht. Zum ersten mal auf einem kostenpflichtigen Campingplatz (eine andere Möglichkeit hat es leider nicht gegeben).
In unserem Reiseführere stand etwas von einer schönen Rundtour am Cape Reinga. Über Schafswiesen und durch Waldgebiete sollte dieser familientaugliche Rundweg zum Twilight Beach führen. Die Rede war von kleineren Passagen in Sanddünen…
Ich verfluche euch, Redakteure von Bergwild, euch und eure Familien und alle die eure Namen kennen!!!
Gut, der Strand war sehr schön, und die Vulkangesteine in den verschiedensten Farben wunderschön bis traumhaft, aber der Rückweg ging einfach durch die verf***te Wüste. Stunden lang sind wir bei (gefühlten) 40 Grad durch den Sand geirrt, auf der Suche nach dem nächsten Wegweiser, bis dieser endlich im Hitzeflirren am Horizont auftauchte… So zumindest ist meine Erinnerung… So in etwas muss sich Aladdin gefühlt haben, und der wurde wenigstens mit einer Wunderlampe belohnt.
Nach der kräftezehrenden Tour machten wir uns wieder auf zurück in den Süden zu fahren, aber nicht ohne vorher noch einen kleinen Abstecher zum Ninty Mile Beach zu machen… der in Wirklichkeit nur 55 Meilen lang ist.