Am nächsten Tag ging es dann dem Plan folgend weiter die Ostküste der Südinsel hinab. Unser erstes Ziel am war der Royal Albatross Centre in der Nähe von Duniden. Hier kann man, wenn man etwas Glück hat… oder 60$ Eintritt bezahlt, frei lebende Albatrosse bestaunen.
Da wir aber weder 60$ p. P. noch Glück haben zogen wir nach einiger Zeit wieder von dannen, nachdem uns wenigstens ersatzweise ein paar Seelöwen am Ufer bespaßt hatten.
Von dort aus ging es dann weiter zur Sandfly Bay und dem Sandy Mountain, von dem aus man eine wundervolle Aussicht über die Bucht und das Landesinnere hat. Allerdings ist auch hier der Name Programm, und da ich ein Festmal für die kleinen Beißerchen zu sein scheine, konnten wir uns dort nicht all zu lange aufhalten.
Nach einer etwas kalten Nacht (Snow White scheint nicht ganz dicht zu sein, genauso wie ihr Besitzer (Aber das ist eine andere Story.)), zogen wir weiter zum Nugget Point. Der Nugget Point ist ein Kap an der Küste, vor dem viele große Felsen im Meer liegen, der Aussehen an Nuggets erinnert. Geziert wird das ganze von einem schönen kleinen Leuchtturm.
Anschließend zogen wir weiter die Küste hinab zu der Surat Bay. Sie vor allem bekannt für ihre Seelöwenkolonien. Und so hat es auch nicht besonders lange gedauert, bis wir auf die großen Faulpelze am Strand gestoßen sind. Nur wenige habe sonderlich viel dafür getan, sich zur Schau zu stellen, und so sahen sie eher etwas wie Steine im Sand aus. Unsere Gedult wurde aber belohnt und nach einiger Zeit bequemte sich ein Seelöwe aus seiner Sandmule heraus und robbte ins Meer. Da wird einem dann ganz schnell klar, zu welchem Element diese Tiere wirklich gehören.
Auf dem Rückweg zum Auto konnten wir dann noch mit ansehen, wie einer der Seelöwen aus dem Meer zurück an den Strand lag und sich dort hinflezte… mitten auf den Weg …auf dem wir zum Auto mussten. Wir haben uns dann also erstmal die Zeit damit vertrieben ihm beim Sandschubbern zuzusehen und uns an einem geeigneten Zeitpunkt wie Ninjas an ihm vorbeigeschlängelt.
Von der Surat Bay aus ging es weiter zur Curio Bay. Da es inzwischen schon später war und sich der sonnige Teil des Tages zu Ende neigte war dies natürlich der richtige Zeitpunkt für … richtig, Pinguine. An der Curio Bay gibt es Kolonien von Gelbaugen-Pinguine. Und auch diesmal hatten wir mit Pinguinen wieder Glück und wir konnten beobachten, wie zwei der kleinen Frackträger aus dem Ozean kamen, über den Strand watschelten und in ihren Nestern verschwanden.
Nach einer kurzen und erneut kalten Nacht, ging es am nächsten Morgen früh zu der Cathedral Cave. Eigentlich wollten wir schon am Vortag die in den Stein gewaschene Höhle ansehen, aber die Gezeiten waren mal wieder gegen uns. Denn die Cathedral Cave kann nur währende der Ebbe, bzw. kurz davor und kurz danach besucht werden. Sie ist eine riesige vom Ozean in die Klippen gewaschene Höhle, die aus zwei einzelnen Höhlen entstanden ist und somit eine Art Hufeisenform hat.
Auf dem Weg weiter, waren die Purakanui Falls unser nächster kleiner Stop. Diese 20m hohen Terassen-Wasserfälle schmücken sogar eine der Briefmarken in Neuseeland.
Von dort aus ging es dann weiter zum südlichsten Punkt unserer bisherigen Reise, den Slope Point. Außer der Stewart Island gibt es keinen neuseeländischen Punkt, der weiter im Süden liegt. Für uns ist also damit der Tiefpunkt erreicht und es kann nur noch aufwärts gehen.

Ich glaube in der südlichen Bay gibt es einen Strand mit lokaler Delfin Population, vielleicht habt Ihr ja Glück!
Glaube es war sogar curio Bay
Ja, ich glaube da gibt es welche,aber leider haben wir zumindest dort, keine gesehen.