Cathedral Cove und heiße Hände

Bei unserer nächsten Station meinte es das Wetter schon wieder besser mit uns. Bei strahlendem Sonnenschein und schön schwitzend machten wir uns auf dem Weg zu der Cathedral Cove. Auch hier war die Wahl eines Wochenendtages wohl eher unglücklich. Als wir dort ankamen mussten wir erst mal feststellen, dass der Parkplatz komplett belegt war und wir wieder vom Berg runter in die Stadt fahren musste um dort zu parken, um anschließen wieder schweißtreibend zum Parkplatz hoch zu marschieren… nur um anschließend auf der anderen Seite wieder zu der Cathedral Cove herab zu wandern.

An der Cathedral Cove angekommen wussten wir dann, wo die ganzen Insassen der Autos hin sind (ach ne…). Hier begann dann zum ersten mal die Herausforderung, eine Foto ohne einen Asiaten darauf zu machen …

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Um auf dem Rückweg nicht wieder den Weg oben über den Parkplatz machen zu müssen, entschlossen wir uns auf dem Rückweg den Weg außenherum über den Strand und den Hängen darüber zu machen. Dabei machten wir einen Abstecher zu der Gemstone Bay. Eine kleine wunderschöne Bucht, die vor allem bei den Schnorchlern sehr beliebt ist.

 

Zurück am Auto machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Highlight des Tages und zugleich auch zu unserem Abschlusspunkt an der Ostküste der Nordinsel, zu dem Hot Water Beach. Der Strand ist bekannt dafür, dass unterirdisch heiße Wasseradern unter dem Sand verlaufen. Bei Ebbe kann man dann mit Hilfe einer Schaufel, oder eisernen Willen und hoher Frustrationstoleranz ein Loch in den Sand buddeln und so eine warme Badewanne erzeugen, sofern man auf eine dieser warmen Adern stößt.

… Als wir am Hot Water Beach ankamen war Flut … war ja klar… Also haben wir erstmal die Zeit dabit verbracht, uns an den Strand zu gammeln und die wundervolle Brandung im glasklaren Wasser zu genießen.

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Nach einem anschließenden Mittags-Bauzi-Bauzi in Betty kehrten wir zur Ebbe an den Strand zurück, und waren leicht überrascht, wie viele Menschen sich schon dort versammelt hatten, um ihr Glück beim Warmwassersuchen zu versuchen 🙂

Nach anfänglich etwas lustlosem Rumgestocher in verlassenen Wasserlöchern anderer Glückloser hat uns dann doch die Motivation gepackt. Da wir weder Schaufel noch Spaten hatte entschlossen wir uns für die Variante mit dem eisernen Willen und buddelten los. Nach einiger Zeit und mehreren, mit bloßer Hand weggeschaufelten, Tonnen Sand haben wir uns den wohl begehrtesten warmen Pool am Strand gebuddelt. Immer wieder kamen Neider an und steckten ihre Hände oder Füße in unseren Pool, gefolgt von erstaunten Aufrufen. All dies hatte aber auch seinen Preis, und so habe ich mir beim Puddeln beide Hände leicht verbrannt, als ich wohl auf die Mutter aller Heißwasseradern gestoßen bin. Aber das war es Wert, und wir hatten einen letzten wundervollen Tag an der Ostküste.

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4 Gedanken zu „Cathedral Cove und heiße Hände“

  1. Hui. Das sind ja viele Leute. Ich war vor 9 Jahren auf Coromandel – da war das noch ganz anders: Ich war alleine in der Cathedral Cove (allerdings schon früh morgens bei Sonnenaufgang). Und am Hot Water Beach waren damals auch nur ca. 20 Leute …

  2. Bei uns war auch schon extrem viel los dort, aber lohnt sich!
    Weil wir damals so spät dran waren, sind Samanta und ich mit Lars auf dem Rücken übrigens aktuelle Rekordhalter beim Rückweg von cathedral cove zum Parkplatz…! Glaube unter 10 min den Berg rauf *schwitz, hust

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