Ab ins Warme

Am frühen Abend landete unser Flugzeug am Flughafen Aeropuerto Internacional Ministro Pistarini de Ezeiza in Buenos Aires. Die Hauptstadt des Landes ist mit Abstand auch die größte Stadt des Landes und es leben hier knapp 13 Millionen Einwohner. Inklusive des Speckmantels leben etwa ein drittel der Staatsbevölerung in und um dem Gebiet der Metropole.

Vom Flughafen aus ging es mit dem Taxi dann direkt zu unserer AirBnB Unterkunft im Herzen von San Martin, einem der Touristenviertel in Buenos Aires (…benannt nach dem argentinischen Unabhängigkeitskämpfer und nicht nach dem Mantelschnippler).

Kurz häuslich eingerichtet (soll heißen, nach 4 Minuten flogen überall in der Unterkunft unsere Sachen rum, als wären unsere Rucksäcke explodiert) und dann gingen wir los zum Abendessen.

Stilecht ging es natürlich in ein argentinisches Steakhouse… man gönnt sich ja sonst nichts… und wir wurden nicht enttäuscht. Zu durchaus guten Preisen, wenn auch nicht super günstig, haben wir wirklich äußerst vortreffliches Essen serviert bekommen.

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Am Morgen drauf starteten wir halb-ausgeschlafen in den Tag. Begleitet vom Nieselregen, der über den Tag teilweise leider auch noch stärker wurde, gingen wir zum Plaza de Mayo. Umgeben von riesigen, prachtvollen Bauten stellt der Platz das Zentrum des historischen Viertels da. Auf der Mitte des Platzes ragt ein Obelisk hervor, der an die Ereignisse des 25. Mai 1810 erinntert.

(„Die Mai-Revolution gipfelte in der Errichtung der ersten von der spanischen Krone unabhängig gebildeten Regierung des Staates, der sich sechs Jahre nach der Mai-Revolution als vom Mutterland unabhängig erklärte und heute den Namen Argentinien trägt.“)

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Am Kopfende steht die Casa Rosada. Das imposante Gebäude ist der Präsidentenpalast, wird heutzutage aber nor noch für formale Anlässe verwendet.

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Ihm gegenüber (am anderen Kopfende) steht das Cabildo de Buenos Aires. In dem Gebäude tagte nach der Mai-Revolution die Stadtversammlung. Heute ist es ein kleines Museum über die Geschichte der Revolution.

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Ansonsten waren um den Platz die Gebäude versammelt von allen, die viel Geld haben (hauptsächlich Banken und die Kirche…).

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Unweit des Plaza de Mayo stießen wir dann auf das Ministero de Defensa.  Der wirklich mehr als imposante Riesenbau war umgeben von kleinen Ausstellungsstücken, wie bei einem kleinen Museum. Direkt daneben war ein kleiner Park mit einer Statue von Juan Domingo Peron (Ehemaliger Präsident und Ehemann von Eva Peron (Evita)).

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Der nun stark einsetzende Regen trieb uns in die wärmenden Hände der Kathedrale, wo wir gerade pünktlich kamen zur Andacht des ersten Advents. Zwischen den ganzen Gläubigen auf den Bänken wuselten unzählige Touristen, die die Kathedrale besichtigten… aber zu stören schien es niemanden. Auf Grund mangelder Spanischkenntnisse konnten wir den Inhalt der Messe allerdings nur erahnen…

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Mit etwas abklingendem Regen zogen wir weiter zur Antique fair of San Telmo. Schon direkt am Plaza de Mayo begann der Straßenmarkt, der über mehrere Kilometer hinweg bis zum Plaza Dorrego führte, auf dem sich der Antikmarkt befandt. An unzähligen kleinen Ständen gab es tolle Handwerksarbeiten und den üblichen Schnick-Schnack zu kaufen.

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Durch ein Fenster lunsend konnten wir dann auch noch unauffällig einer Tango-Show folgen.

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Auf dem Rückweg Richtung AirBnB machten wir dann noch einen kleinen Umweg und liefen an dem künstlichen Kanal des Rio Matanza-Riachuelo entlang zur Puente de la Mujer, der Woman’s Bridge.

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Nachdem wir die Brücke überquert hatten, stießen wir schließlich noch auf das Centro Cultural Kirchner. In dem Kulturzentrum werden Vorträge gehalten, Theater gespielt, Ausstellungen veröffentlicht und vieles mehr…

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Der Tag endete dann sparsam mit Pasta Napoli in unserer Unterkunft… Am nächsten Morgen ging es dann aber direkt weiter mit der Besichtigung der Stadt. Zu Fuß liefen wir zum Friedhof La Recoleta. Der Friedhof liegt im gleichnamigen Stadtteil von Buenos Aires und wurrde 1881 angelegt. Ziel war es, eine besondere Ruhestädte für die Schönen und Reichen zu gestalten. Die prächtigen Mausoleen sollten noch lange vom irdischen Ruhm und Reichtum der Verstorbenen künden.

Auf dem Friedhof wurden viele berühmte Personen bestattet. Unter ihnen waren Präsidenten, Profisportler, Wissenschaftler und Schauspieler. Zu den bekanntesten von Ihnen gehört Eva Peron (Evita).

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Nach dem Friedhof gönnten wir uns dann mal wieder ein Taxi, um zu dem 5km entfernten Stadtteil Palermo zu gelangen, genauer gesagt nach Palermo Soho. Der Stadtteil gilt als Szene-Viertel und unzählige Cafés, Boutiquen und Mural-Arts zieren die Straßen. Hier schlenderten wir einfach etwas durch die Straßen, bis wir zur Mittagspause verabredet waren. Wir trafen uns mit Lauris, einem lettischen Biker und Restaurantbesitzer, den wir in Machu Picchu kennengelernt hatten und der zufällig zur gleichen Zeit in Buenos Aires war wie wir. Zusammen mit 6 Freunden war Lauris mit dem Motorrad von Lima bis runter nach Ushuaia gefahren… es gab also viel zu erzählen.

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…Stunden später fuhren wir dann wieder zurück nach San Martin um dort noch etwas zu shoppen (naja, oder auch nicht so wirklich) und uns die Straßenkünstler anzusehen.

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Am Abend gönnten wir uns dann nochmal das, weswegen wir wirklich in Argentinien waren… ein Abschiedssteak:

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Am nächsten Morgen war es dann soweit. Zum letzten Mal wurden die Rucksäcke gepackt. Dann gingen wir zum Frühstücken in ein schönes kleines Café in der Nähe des Plaza de Mayo, in dem wir nun sitzen und diese Zeilen verfassen.

Und auch wenn wir uns natürlich auf euch freuen, so fällt doch der Abschied von einer spektakulären Reise schwer…

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